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Schule bemüht sich nach Todesdrohung um Aufklärung

11.11.2019 - Berlin (dpa/bb) - Nach den Todesdrohungen, die der Sohn eines AfD-Abgeordneten aus dem Berliner Landesparlament von Mitschülern bekommen haben soll, bemüht sich die Schule um Aufklärung. «Die Schulleitung führt nun mit allen beteiligten Schülern Einzelgespräche», erklärte ein Sprecher der Bildungs-Senatsverwaltung am Montag. «Danach wird ausgewertet, ob der Oberstufenausschuss einberufen wird. Auch die Eltern werden einbezogen. Die Schulpsychologie und die Schulaufsicht sind eingeschaltet.»

  • Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) stellt ein Gutachten zum Berliner Neutralitätsgesetz vor. Foto: Taylan Gökalp/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) stellt ein Gutachten zum Berliner Neutralitätsgesetz vor. Foto: Taylan Gökalp/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) sei ganz klar der Auffassung, dass kein Kind wegen der politischen Aktivitäten seiner Eltern in Haftung genommen oder bedroht werden dürfe, so der Sprecher. Nach Informationen aus Polizeikreisen hat es gegenüber zwei Schülern bereits Gefährderansprachen gegeben, außerdem seien am Montag Vorladungen zur Zeugenvernehmung verschickt worden.

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte der 16-Jährige angegeben, dass Mitschüler ihn und seine Familie bedroht hätten, unter anderem über einen Kurzmitteilungsdienst. Der Schüler habe sich deswegen am Freitag an die Schulleitung gewandt, die wiederum die Polizei alarmierte.

Der Vater des Jungen teilte am Montag mit, Polizeiführung und Justiz müssten sich daran messen lassen, wie effektiv sie gegen die Täter vorgingen. Er hoffe außerdem, dass die Bildungssenatorin sehr schnell und sehr effektiv geeignete Maßnahmen anordne, um Berlins Schulen zu einem sicheren Ort zu machen.

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