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Senat berät über die «Klimanotlage»

10.12.2019 - Berlin (dpa/bb) - Der rot-rot-grüne Senat beschäftigt sich heute mit der Frage, ob Berlin als erstes Bundesland eine «Klimanotlage» erklären soll. Eine entsprechende Vorlage hat Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) erarbeitet. In der Woche davor war das Thema und die Entscheidung darüber kurzfristig verschoben worden.

  • Regine Günther (Die Grünen) spricht bei der Landesdelegiertenkonferenz der Berliner Grünen. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Regine Günther (Die Grünen) spricht bei der Landesdelegiertenkonferenz der Berliner Grünen. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nachlegen möchte Günther beim Ziel, klimaschädliche Emissionen bis 2050 um 85 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Außerdem soll künftig jeder Senatsbeschluss auf seine Auswirkungen auf das Klima überprüft werden. Ob heute über die Vorlage beschlossen wird, gilt nicht als sicher.

Weltweit haben schon zahlreiche Städte den «Klimanotstand» erklärt, darunter etwa 50 in Deutschland. Günther hält den Begriff nicht für ideal. Sie plädiert für «Klimanotlage» als Alternative.

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