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Senatorin: Bahnstreckenausbau Berlin-Stettin sehr wichtig

09.07.2020 - Lange hat es gedauert mit dem Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Stettin. Nun soll es endlich vorangehen. Für Berlins Verkehrssenatorin ist das Projekt gleich in mehrfacher Hinsicht bedeutsam.

  • Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther sieht den nun fest geplanten Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Stettin als wichtigen Schritt für die Hauptstadtregion, aber auch für Europa. Deutschland und Polen sowie Berlin und Brandenburg rückten damit enger zusammen, sagte die Grünen-Politikerin anlässlich der Vorstellung des Projekts am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

«Wir schließen damit nicht nur eine große Lücke im transeuropäischen Eisenbahnnetz», so Günther weiter. «Mit dem durchgehend elektrifizierten Schienenverkehr leisten wir außerdem einen wichtigen Beitrag zum Ausbau umweltfreundlicher Mobilität und stärken die solidarische Entwicklung unserer Region.»

Die Deutsche Bahn will 2021 mit dem Ausbau der Bahnstrecke beginnen. Fünf Jahre soll gebaut werden, dann soll alles fertig sein, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Über das Projekt will das Unternehmen heute gemeinsam mit Günther und Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) sowie Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla in Angermünde (Uckermark) informieren.

Sie freue sich, dass viele Menschen bald schneller zwischen Berlin und Stettin fahren können und auch der klimafreundliche Güterverkehr profitiere, sagte die Günther. «Gerade in diesen Zeiten können wir mit Projekten wie diesem deutlich machen: Die Zukunft gehört einem freundschaftlich geeinten Europa.»

Das Projekt kostet fast eine halbe Milliarde Euro. Die Länder Berlin und Brandenburg hatten sich schon länger dafür stark gemacht und steuern jeweils 50 Millionen Euro bei. Der Rest des Geldes kommt vom Bund.

Die Fahrzeit von Berlin in die polnische Großstadt nahe der Ostsee soll sich um 20 Minuten auf dann im besten Fall deutlich unter zwei Stunden verkürzen. Züge sollen die Strecke mit Tempo 160 befahren können.

Im Bahnverkehr zwischen Deutschland und Polen fehlen oft direkte, schnelle und komfortable Verbindungen gerade zwischen größeren Städten. Erklärtes Ziel der deutschen wie auch polnischen Seite ist es, hier zu Verbesserungen zu kommen.

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