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Sensationssieg: Netzhoppers verschaffen sich Respekt

06.02.2020 - Bestensee (dpa/bb) - Seinen 57. Geburtstag wird Mirko Culic so schnell nicht vergessen. Mit dem Sensationserfolg gegen den früheren Volleyball-Dauermeister VfB Friedrichshafen haben die Netzhoppers KW-Bestensee ihrem Trainer am Mittwoch ein perfektes Geschenk bereitet. «Der Tag wird mir noch lange in Erinnerung bleiben», schrieb Culic noch nachts auf der zehnstündigen Bus-Heimfahrt in einer WhatsApp-Nachricht an Manager Arvid Kinder. Kurz zuvor hatte der Außenseiter aus Brandenburg am Bodensee spektakulär mit 3:1 (25:16, 25:19, 18:25, 25:23) in der Bundesliga gesiegt.

  • Mirko Culic, Trainer der Netzhoppers. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mirko Culic, Trainer der Netzhoppers. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Netzhoppers haben nun in der Rückrunde zehn von zwölf möglichen Punkten geholt. Sieben Spiele hat die Mannschaft, derzeit Tabellenachter, in der Hauptrunde noch vor sich. Außenangreifer Jan Jalowietzki sagte: «Wir haben uns durch die vergangenen Auftritte Respekt in der Bundesliga verschafft.» Sein Mannschaftskamerad Theo Timmermann ergänzte: «Wenn wir unsere Leistung konstant halten, liegt noch einiges für uns drin.»

Auf Friedrichshafen hatte Culic seine Spieler optimal vorbereitet. «Der Fokus war während der Vorbereitung stark auf die Aufschläge gerichtet», sagte Jalowietzki, gebürtig in Friedrichshafen. Das intensive Üben zahlte sich aus: 15 Asse servierten die Netzhoppers ihrem Gegner, ein Drittel davon ging allein auf das Konto des Kanadiers Casey Schouten. «Das war der Schlüssel zum Erfolg», sagte Kinder. «Die Anzahl der Asse unseres Gegners war viel zu hoch. Unsere Annahme hat nicht gehalten», sagte hingegen VfB-Trainer Michael Warm.

Den Leistungszuwachs der Netzhoppers im Vergleich zu der eher durchwachsen verlaufenen Hinrunde soll am Samstag in Bestensee auch der Tabellendritte United Volleys Frankfurt zu spüren bekommen. Jalowietzki glaubt: «Platz sieben ist durchaus noch drin für uns». Dort liegt zur Zeit Düren mit nur einem Punkt Vorsprung.

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