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Skelett im Brunnen: Revision verworfen

14.11.2018 - Neuruppin/Neubrandenburg (dpa) - Im sogenannten Brunnenskelett-Fall muss der Täter nun endgültig eine Haftstrafe verbüßen. Wie das Landgericht Neuruppin am Mittwoch mitteilte, ist der 35 Jahre alte Verurteilte mit einer Revision gegen das Urteil beim Bundesgerichtshof gescheitert. Damit sei das Urteil vom Dezember 2017 gegen den aus Neustrelitz stammenden Mann - siebeneinhalb Jahre Freiheitsstrafe - jetzt rechtskräftig. Der rätselhafte Fall hatte lange für Aufsehen gesorgt, weil das 24 Jahre alte Opfer, ein Geschäftsmann aus Neubrandenburg, schon 2009 verschwunden war.

  • Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Skelett war 2015 durch Zufall bei Bauarbeiten in einem Brunnenschacht in Schönermark (Uckermarkkreis) gefunden worden. Der Verurteilte war Angestellter des Opfers. Sie hatten mehrere Sonderpostenmärkte betrieben, waren zu der Zeit ein Paar und mit Bekannten von Neubrandenburg nach Schönermark gezogen. Die Ermittler kamen dem 35-Jährigen, der vor Gericht geschwiegen hatte, durch Telefonüberwachung und Auswertung der Konten auf die Spur.

Motiv waren Eifersucht und Geldprobleme. «Der 34-Jährige hatte mitbekommen, dass sich sein Partner trennen wollte, dann kam es zu einer Auseinandersetzung», hatte Richter Udo Lechtermann erklärt. Der 35-Jährige hatte nach der Tat Auto, Ausweis, Scheckkarten und Handy des Opfers genutzt und sich als Geschäftsinhaber ausgegeben.

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