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Start der Mission Klassenerhalt für Union Berlin

30.06.2019 - Mit viel Vorfreude beginnt bei Union Berlin die Vorbereitung auf die Fußball-Bundesliga. Die Köpenicker geben sich zum Trainingsstart entspannt. Nur die Abwesenheit eines Stürmers bereitet noch Sorgen.

  • Trainer Urs Fischer (M.) gibt beim Trainingsauftakt Anweisungen an seine Spieler. Foto: Paul Zinken © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trainer Urs Fischer (M.) gibt beim Trainingsauftakt Anweisungen an seine Spieler. Foto: Paul Zinken © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Der 1. FC Union Berlin startet ohne große Illusionen in die Mission Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. «Jeder tippt uns als Absteiger, aber das ist wohl normal», sagte Stürmer Anthony Ujah. Auf dem erfahrenen Nigerianer ruhen nach dem Aufstieg bei den Eisernen große Hoffnungen. Mit seinen Treffern soll der bislang teuerste Transfer der Clubgeschichte dabei helfen, dass es nicht nur ein kurzes Gastspiel im Oberhaus geben wird. «Es liegt harte Arbeit vor uns, aber ich freue mich sehr auf jede Einheit», sagte Ujah.

Am Samstag bat Trainer Urs Fischer in Köpenick zum ersten Training. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad schwitzten 26 Profis, darunter sieben der acht Neuzugänge um die Offensivspieler Ujah und Sheraldo Becker sowie der gerade erst vom SC Freiburg ausgeliehene Innenverteidiger Keven Schlotterbeck. «Es ist für uns ein neues Gewässer, da musst du dich erstmal zurecht finden», sagte Fischer mit Blick auf die neue Herausforderung. Am 17. oder 18. August werden die Eisernen gegen RB Leipzig ihr erstes Bundesligaspiel absolvieren.

«Nach den Feierlichkeiten waren die ersten Läufe ein bisschen anstrengender als sonst», sagte Kapitän Christopher Trimmel und lachte. Union hatte den größten Erfolg der Vereinshistorie Ende Mai über mehrere Tage intensiv gefeiert. Nun gilt der Fokus ganz klar dem Ligaverbleib. «Es ist gut angelaufen. Die Jungs kamen wirklich sehr fit aus den Ferien zurück», sagte Fischer: «Das ist ein erstes positives Zeichen. Ich freue mich jetzt auf alles, was noch kommt.»

Sorgen bereitete dem Club zum Auftakt einzig der noch fehlende Suleiman Abdullahi. Der 22-Jährige durfte aufgrund von Problemen mit seinem Reisepass nicht rechtzeitig aus seinem Heimatland Nigeria ausreisen und saß fest. «Ich hoffe, er kommt so schnell wie möglich», sagte Trainer Fischer. Nähere Angaben zu den Gründen für die Schwierigkeiten in Afrika machte der Club nicht. «Es hat mit den Formalitäten zu tun», sagte Fischer.

Der Angreifer soll ins erste Kurztrainingslager nach Bad Saarow nachreisen. Das Team machte sich am Sonntagmittag auf den Weg nach Brandenburg und wird dort bis Mittwoch trainieren. Die Verbesserung der Physis stehe im Vordergrund, sagte Fischer, der auch für die kommenden Wochen einen klaren Plan hat: «Die Offensive ist ein Punkt, in dem wir uns sicher steigern müssen.»

Noch nicht dabei ist der neu verpflichtete Däne Marcus Ingvartsen nach seinem Einsatz bei der U21-EM. Auch die Nationalspieler Rafal Gikiewicz aus Polen und Sebastian Andersson aus Schweden bekamen verlängerten Urlaub. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) zur offiziellen Saisoneröffnung im Stadion An der Alten Försterei gegen den dänischen Spitzenclub Bröndby IF sollen dann alle zur Verfügung stehen.

Die Kaderplanungen sind schon weit vorangeschritten, einzig die mögliche Rückholaktion von Innenverteidiger Marvin Friedrich vom Ligakonkurrenten FC Augsburg zieht sich noch in die Länge. Die Berliner wollen den 23-Jährigen, der in der Aufstiegssaison alle 38 Pflichtspiele absolvierte, zurück. Laut «Bild»-Zeitung ruft Augsburg jedoch eine Ablösesumme von knapp vier Millionen Euro auf. Maximal zahlte Union bislang rund zwei Millionen für Ujah. Fischer hielt sich zu den Verhandlungen bedeckt. Er werde auch in der Bundesliga «Personalentscheidungen nicht kommentieren», schloss aber weitere Transfers nicht aus: «Es kann immer noch etwas geschehen.»

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