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Start für Union: Kruse-Debüt und Gikiewicz-Rückkehr

19.09.2020 - Im ersten Bundesliga-Jahr verlor der 1. FC Union Berlin gegen den FC Augsburg nicht. Nun starten die Eisernen gegen die bayerischen Schwaben in ihre zweite Spielzeit im Oberhaus. Im Blickpunkt steht Top-Neuzugang Max Kruse und ein spannendes Torwart-Duell.

  • Max Kruse, neuer Stürmer beim 1. FC Union Berlin. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Max Kruse, neuer Stürmer beim 1. FC Union Berlin. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für den 1. FC Union Berlin beginnt die zweite Bundesliga-Saison am Samstag (15.30 Uhr/Sky) mit einem Heimspiel gegen den FC Augsburg. 5000 Menschen dürfen im Stadion an der Alten Försterei sein, davon rund 4500 Zuschauer. Das lässt die Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin zu.

AUSGANGSLAGE: Beide Mannschaften kämpften in der vergangenen Saison erfolgreich um den Klassenerhalt. Union wurde Elfter, Augsburg kam auf Rang 15. Der Ligaverbleib ist auch in diesem Jahr das Ziel beider Vereine, die noch nicht so richtig wissen, wo sie stehen. Aufgrund des Heimvorteils ist Union leicht favorisiert.

PERSONAL: Bei Union können Angreifer Anthony Ujah (Knie) und Linksaußen Keita Endo (Oberschenkel) nicht mitwirken. Max Kruse steht vor dem Debüt, nachdem eine Sprunggelenkverletzung in allen sieben Testspielen keinen Einsatz zuließ. Auf der Mittelstürmerposition hat Union nach dem Abgang von Sebastian Andersson zum 1. FC Köln derzeit keinen gleichwertigen Ersatz.

ZITAT: Kapitän Christopher Trimmel: «Die Vorbereitung war lang, wir haben wieder hart gearbeitet. Man freut sich dann auf den Saisonstart. Nach dem Pokalspiel in Karlsruhe wissen wir, wo wir noch ansetzen und besser werden müssen, damit wir gegen Augsburg auch etwas holen können.»

BESONDERES: Bei dieser Partie wird vor allem auf die Torhüter geschaut. Union-Schlussmann Andreas Luthe spielte zuletzt beim FC Augsburg. Die Fuggerstädter treten dagegen mit Rafal Gikiewicz an, der bis Ende Juni zwei Jahre lang die unumstrittene Nummer eins und Kultfigur bei Union war.

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