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Steffi-Graf-Stadion: Berlin wieder große Tennis-Bühne

18.09.2019 - Comeback eines großen Tennis-Turniers in Berlin: Im Steffi-Graf-Stadion gibt es im kommenden Jahr wieder die besten Damen der Welt zu sehen. Statt auf Sand wird nun auf Rasen gespielt.

  • Eine Spielerin wirft beim Aufschlag den Ball nach oben. Foto: Pavel Golovkin/AP/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Spielerin wirft beim Aufschlag den Ball nach oben. Foto: Pavel Golovkin/AP/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Das große Tennis kehrt in die deutschen Hauptstadt zurück. Zwölf Jahre nach dem German-Open-Ende werden vom 13. bis 21. Juni 2020 die Grass Court Championships Berlin auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß ausgetragen, bestätigte am Mittwoch die veranstaltende Agentur Emotion Sports. Das Damen-Turnier feiert ein Comeback im Grunewald, wo Steffi Graf als 16-Jährige ihren ersten großen Titel feiern durfte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel übernimmt die Schirmherrschaft für das Turnier, das nun als wichtigste Vorbereitungsstation auf das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon seinen Platz im Kalender der Women's Tennis Association (WTA) einnimmt.

Berlin erhält die WTA-Turnierlizenz aus Birmingham. Die Anlage mit dem 7000 Zuschauer fassenden Steffi-Graf-Stadion erhält drei Rasenplätze. Drei weitere Plätze werden mit der Unterstützung der Veranstalter und des Berliner Senats im Olympiapark neu entstehen.

«Berlin war von 1979 bis 2008 mit den German Open ein international hoch angesehener Turnier-Schauplatz», heißt es in einer Erklärung des Veranstalters. Im Berliner Grunewald, wo bisher auf Sand gespielt wurde und Deutschlands einstige Topspielerin Steffi Graf neun Mal gewann, sollen auch die aktuellen deutschen Stars wie die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin Angelique Kerber nun auf Rasen aufschlagen. Das Preisgeld soll bei rund einer Million US-Dollar liegen, der Gesamtetat bei vier Millionen US-Dollar.

2008 wurde letztmals unter dem Namen Katar Open bei Rot-Weiß gespielt, danach wanderte das WTA-Turnier ab. 2016 spielte Deutschland an der traditionellen Stätte nochmals im Daviscup gegen Polen, ansonsten machte die internationale Spitze einen Bogen um Berlin.

«Von der sportlichen Klasse hat es den Stellenwert wie die German Open», sagte Markus Zoecke dem «Tagesspiegel» über das neue Turnier. Der frühere Davis-Cup-Spieler ist jetzt Sportdirektor beim LTTC: «Das hier ist das Beste, was Rot-Weiß passieren und durchführen kann.»

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