Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Stieftochter missbraucht? Angeklagter weist Vorwürfe zurück

16.07.2020 - Weil er seine Stieftochter in fast 200 Fällen missbraucht haben soll, steht ein 73-Jähriger vor dem Landgericht Berlin. Er wies die Vorwürfe zu Prozessbeginn am Donnerstag zurück. Er habe die Tochter seiner Ehefrau nie sexuell berührt, erklärte der Mann. Ihm werden mutmaßliche Übergriffe zwischen März 2007 und Dezember 2009 zur Last gelegt. Das Mädchen sei zur Tatzeit zehn bis zwölf Jahre alt gewesen.

  • Die Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Anklage zufolge soll es in der damaligen Wohnung der Familie im Stadtteil Köpenick regelmäßig zu Übergriffen gekommen sein. Zweimal wöchentlich habe der Mann die Stieftochter sexuell angefasst. Sie habe im Mai 2019 Anzeige erstattet, hieß es am Rande der Verhandlung.

Der Angeklagte erklärte weiter, zu den Anschuldigungen sei es aus seiner Sicht im Zusammenhang mit familiären Problemen sowie den zunehmenden Spannungen zwischen ihm und seiner Noch-Ehefrau gekommen. «Sie bekämpfte mich wie besessen», so der 73-Jährige. Das Verhältnis zu seiner Stieftochter sei bereits seit Jahren schwierig gewesen - «sie hielt keine Ordnung und ließ sich nichts sagen». Als sie 2017 auszog, habe ihn seine Frau dafür verantwortlich gemacht.

Der Prozess wegen Kindesmissbrauchs sowie sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen gegen den nicht inhaftierten Mann wird am 5. August fortgesetzt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren