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Straussee-Pegel sinkt wegen Klimawandel und weniger Regen

31.03.2020 - Der Klimawandel mit heißen und trockenen Sommern sowie fehlenden Niederschlägen gefährdet den Straussee in Strausberg (Märkisch-Oderland). Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das die Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hatte. Die Experten zweier Firmen aus Berlin und Dresden sowie Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden sehen aber auch die Grundwasserentnahme durch Wasserwerke als einen Faktor, der die Situation an dem 136 Hektar großen Gewässer verschärft.

  • Boote am Straussee liegen teilweise auf dem Trockenen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Boote am Straussee liegen teilweise auf dem Trockenen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Pegel des Straussees war in den vergangenen Jahren um mehr als einen Meter gesunken. Laut Gutachten fehlten dem See zur Sicherung des Mittelwassers im Durchschnitt 14 Liter Wasser pro Sekunde. 2014 hatte der Wasserverband Strausberg-Erkner im Einzugsbereich ein zweites Wasserwerk in Betrieb genommen. Gäbe es das nicht, könnte der Wasserspiegel um 20 Zentimeter höher sein, haben die Gutachter berechnet. Das Endergebnis der Untersuchungen wird erst in vier Wochen vorliegen, informierte die Strausberger Stadtverwaltung. Aufgrund der Corona-Krise hatte eine Bürgerversammlung zum Thema abgesagt werden müssen.

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