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Studie: Ein Drittel des Wohnungsbedarfs in Berlin ungedeckt

22.07.2019 - Berlin (dpa/bb) - Während in vielen ländlichen Regionen Deutschlands einer neuen Studie zufolge deutlich zu viele Wohnungen gebaut werden, herrscht in Berlin weiter Mangel. Die zwischen 2016 und 2018 fertiggestellten Wohnungen in der Bundeshauptstadt deckten den Bedarf im selben Zeitraum zu lediglich 73 Prozent, wie aus der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht. Die Autoren verglichen hierbei die Zahl der in diesem Zeitraum fertiggestellten Wohnungen mit dem Bedarf, den sie anhand von Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung und Wohlstand schätzten.

  • Arbeiter montieren von einer Hebebühne aus Teile an einem Neubau. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Arbeiter montieren von einer Hebebühne aus Teile an einem Neubau. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In manch ländlicher Region hingegen ergibt sich ein umgekehrtes Bild. Die Zahl der Wohnungen übersteigt die Nachfrage zum Teil um mehr als das Doppelte. «Obwohl es auf dem Land viel Leerstand gibt, entstehen relativ viele Neubauten, die bevorzugt werden, obwohl Umbauten im Altbestand vielerorts sinnvoller sind», sagte Studienautor Ralph Henger. Wegen Neubaugebieten vor den Türen von Kleinstädten verlören Stadt- und Dorfzentren an Bedeutung und das Leerstand-Problem verschärfe sich.

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