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Subotic vor Debüt: Für Union zählt nur das Weiterkommen

10.08.2019 - Im ersten Pflichtspiel nach dem Bundesliga-Aufstieg zählt für den 1. FC Union Berlin im DFB-Pokal nur ein Sieg. Die Köpenicker haben vor Viertligist Halberstadt trotzdem jede Menge Respekt.

  • Neven Subotic im Trainingslager des 1. FC Union Berlin. Foto: Matthias Koch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Neven Subotic im Trainingslager des 1. FC Union Berlin. Foto: Matthias Koch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Eigentlich hat Urs Fischer bei seinem XXL-Kader auf fast allen Positionen gleich mehrere Optionen, vor dem ersten Pflichtspiel der Saison hat der Trainer des 1. FC Union Berlin aber trotzdem ein Problem. In der Innenverteidigung fallen in Marvin Friedrich (Gelb-Rot-Sperre), Florian Hübner (Trainingsrückstand) und Nicolai Rapp (krank) für das Erstrundenspiel im DFB-Pokal bei Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gleich drei Kandidaten aus. Deswegen könnte Neven Subotic trotz holpriger Vorbereitung sein Pflichtspiel-Debüt bei den Köpenickern feiern. Neben ihm dürfte in Keven Schlotterbeck ein weiterer Neuzugang von Beginn an auflaufen.

«Subotic ist auf dem Weg zurück», sagte Fischer. Unions wohl prominentester neuer Profi kam in der Vorbereitung nur in zwei von acht Testspielen zu Teileinsätzen. Er habe «zwar noch Rückstand», sagte Fischer, trotzdem sei der 30 Jahre alte Ex-Dortmunder eine Alternative für die Defensive. Ebenfalls in der Startelf stehen dürften Mittelfeldspieler Christian Gentner und Anthony Ujah - auch sie kamen erst nach dem Aufstieg im Mai neu zu den Köpenickern.

Die Favoritenrolle vor dem Spiel beim Viertligisten in Sachsen-Anhalt liegt klar bei den Berlinern. Trotzdem warnte der Schweizer Coach Fischer eindringlich: «Es bedarf der richtigen Einstellung, um als Sieger vom Platz zu gehen. Der Pokal hat schon oft gezeigt, dass Überraschungen möglich sind.» Das will Union eine Woche vor dem ersten Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte gegen RB Leipzig unbedingt verhindern und sicher in die nächste Runde kommen.

«Die zweite Runde ist unser Ziel, klar», sagte Torhüter Rafal Gikiewicz dem «Tagesspiegel» (Samstag) und ergänzte: «Spiele im DFB-Pokal sind immer schwierig, egal ob du gegen einen Dritt-, Viert-, oder Fünftligisten spielst.»

Ein Vorteil für Union: Die eigenen Fans werden in Halberstadt für Heimspielatmosphäre sorgen. Insgesamt 6000 Zuschauer werden im ausverkauften Friedensstadion zu Halberstadts größtem Spiel seit dem Mauerfall erwartet, mindestens 2500 davon sind Anhänger der Berliner. Der Club wies am Samstag sogar darauf hin, dass an den Tageskassen kurzfristig noch ein Kontingent an Tickets für den erweiterten Gästeblock verfügbar ist.

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