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Suche nach mutmaßlichem Kindesentführer geht weiter

01.03.2019 - Velbert (dpa/lnw) - Im Fall der mutmaßlichen gescheiterten Kindesentführung von Velbert geht die Suche nach einem unbekannten Mann weiter. Hinweise auf weitere Entführungsversuche hätten sich bislang nicht bestätigt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Mettmann. «Es ist nichts aktenkundig, und zu den Urhebern der entsprechenden Facebook-Kommentare bekommen wir keinen Kontakt.»

  • Ein Blaulicht leuchtet in Osnabrück auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet in Osnabrück auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem Vorfall in Velbert hatte es Hinweise auf ähnliche Versuche in den nahe gelegenen Städten Essen und Hattingen gegeben. Die Polizei warnte vor Hysterie, begrüßte es aber, dass Schulen und Eltern ihre Kinder in der Region sensibilisieren. «Kinder sollten nicht in fremde Autos einsteigen, sich nicht von Fremden ansprechen lassen und sofort die Polizei alarmieren, wenn so etwas geschieht.»

Am vergangenen Freitag soll ein Autofahrer einen zehnjährigen Jungen auf dem Schulweg angesprochen und in seinen Wagen gelockt haben. Nachdem der Mann einen Unfall verursacht hatte, sei der Junge unbehelligt davongekommen. «Wir haben Spuren gesichert und gehen den Hinweisen aus der Bevölkerung nach», sagte der Polizeisprecher.

Die Aussagen des Jungen seien glaubwürdig. Er habe sich viele Details gemerkt, wenn auch nicht das Kennzeichen des Autos, eines schwarzen VW Up. Tatsächlich fanden die Beamten am genannten Ort Unfallspuren, darunter ein Fahrzeugteil des besagten schwarzen Kleinwagens.

Der Zehnjährige beschrieb den Mann als 25 bis 30 Jahre alt mit schwarzer Hautfarbe und schwarzem, kurzen, lockigen Haar - an den Seiten abrasiert. Zur Tatzeit sei er schwarz gekleidet gewesen.

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