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Tatort Internet: Angeklagter schweigt im Prozess um Betrug

02.05.2019 - Berlin (dpa/bb) - Mehr als 220 Taten werden einem mutmaßlichen Internet-Betrüger zur Last gelegt, der sich seit Donnerstag vor dem Berliner Landgericht verantworten muss. Der 27-Jährige soll durch Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäsche und Fälschung beweiserheblicher Daten einen Schaden von über 78 000 Euro verursacht haben. Zu Beginn des Prozesses erklärten die beiden Verteidiger des Angeklagten, ihr Mandant werde sich derzeit nicht zu den Vorwürfen äußern.

  • Das Landgericht in Berlin-Moabit. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Landgericht in Berlin-Moabit. Foto: Jens Kalaene/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Anklage soll die mutmaßliche Betrugsserie des gelernten Elektroinstallateurs im November 2017 in Berlin begonnen haben. Der 27-Jährige habe unter falschem Namen über eine Internetplattform mehrere Geschädigte als vermeintliche Spieletester angeworben. Bei vorgegaukelten Vertragsanbahnungen habe er dann die Personaldaten einschließlich Fotokopien der Personalausweise erlangt. Mit den Daten habe er Bankkonten eröffnet, um unter anderem Kredite zu ergaunern.

In anderen Fällen soll der 27-Jährige im Internet für angebotene Waren vorab kassiert haben, ohne sie zu liefern. Zudem werden ihm Betrügereien mit gefälschten ausländischen Ausweisdokumenten vorgeworfen. Den Ermittlungen zufolge soll der Angeklagte bis Juni 2018 agiert haben - auch im Darknet, einem anonymen und abgeschotteten Bereich im Internet. Für den Prozess sind 48 weitere Verhandlungstage bis zum 19. Dezember 2019 vorgesehen.

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