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Tesla: Landrat rechnet in Kürze mit Planungsunterlagen

16.12.2019 - Brandenburg wartet auf Tesla. Zunächst aber muss der US-Elektroautobauer für die Genehmigung seiner ehrgeizigen Werkspläne Dokumente liefern. Dann erst können Behörden und Kommunen planen.

  • Eine Delegation um den Landrat gibt eine Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Delegation um den Landrat gibt eine Pressekonferenz. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fürstenwalde (dpa/bb) - Der Landkreis Oder-Spree rechnet damit, dass der US-Elektroautohersteller Tesla die Planungsunterlagen für den Bau der «Gigafactory» im brandenburgischen Grünheide in Kürze bei den zuständigen Behörden einreicht. Landrat Rolf Lindemann (SPD) sagte in Fürstenwalde bei einem ersten Treffen einer kommunalen Steuerungsgruppe am Montag, das Unternehmen Tesla bereite gerade die Genehmigungsunterlagen vor. Die seien für die nächsten Tage avisiert.

Tesla will auf einem 300 Hektar großen Gelände in Grünheide vom Halbjahr 2020 an mit dem Bau einer «Gigafabrik» beginnen. Von 2021 will der Autohersteller den Kompakt-SUV Model Y fertigen. Die Pläne waren im November bekannt geworden. Bis zu 4000 Menschen sollen nach Angaben des Landrates in der Fabrik in drei Schichten arbeiten. Bislang war von bis 3000 Mitarbeitern die Rede gewesen.

Die Steuerungsgruppe, in der unter anderem Kommunen wie Grünheide, Erkner, Fürstenwalde, Storkow und Schöneiche zusammenarbeiten, soll sich mit den Auswirkungen der geplanten Ansiedlung beschäftigen. «Wir sind dran, wir arbeiten an den Dingen», sagte Lindemann. Seinen Angaben zufolge soll herausgearbeitet werden, in welchen Bereichen die umliegenden Städte und Gemeinden Bedarfe sehen. Schwerpunkte seien die Infrastruktur und der Wohnungsbau.

Im Zusammenhang mit der Kreisgebietsreform 2012 habe man Bevölkerungsprognosen diskutiert, die nach unten wiesen, erläuterte der Landrat. Mit dem Ansiedlungsvorhaben von Tesla habe man einen wirksamen Gegenakzent gesetzt, um dieser Region und insbesondere der nächsten Generation eine Zukunft zu geben, sagte Lindemann. Der klare Auftrag des Landkreises sei jetzt, dafür zu sorgen, dass die infrastrukturellen Rahmenbedingungen so ausgestaltet werden, dass die betreffenden Mitarbeiter nah am Produktionsstandort wohnen könnten.

Die Ergebnisse der Steuerungsgruppe sollen an die Tesla-Taskforce der Landesregierung weitergeleitet werden. Diese trifft sich zum zweiten Mal an diesem Dienstag.

Auf die Frage, ob der Landkreis den ehrgeigen Zeitplan von Tesla schaffe, sagte Lindemann, man stehe unter Druck. Andererseits sei die Region seit 30 Jahren mit ständigen Anpassungsbedarfen konfrontiert und habe das gut gemeistert: «Wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir auch zu guten Ergebnissen kommen.»

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