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Tesla-Informationsbüro verlängert: Gelände wird vorbereitet

27.02.2020 - Auf dem Gelände für die künftige Tesla-Fabrik gehen die Bauarbeiten zügig voran. Das Bürgerbüro steht weiter offen.

  • Der Bürgermeister der Stadt, Arne Christiani (parteilos), schaut in die Runde. Foto: Julian Stähle/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Bürgermeister der Stadt, Arne Christiani (parteilos), schaut in die Runde. Foto: Julian Stähle/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Grünheide (dpa) - Das Tesla-Bürgerbüro in der Gemeindeverwaltung Grünheide (Landkreis Oder-Spree) für Fragen zur Ansiedlung des EU-Elektroautobauers hat seine Öffnungszeit bis Ende März verlängert. «Das Interesse ist nach wie vor groß», sagte Bürgermeister Arne Christiani (parteilos) am Donnerstag. Ursprünglich sollte das Büro bereits am 4. Februar schließen. Die Öffnungszeit wurde aber bereits einmal verlängert.

Bei den Fragen geht es nach Angaben von Christiani unter anderem um Jobangebote, Auswirkungen für das Leben in der Gemeinde, aber auch um Fragen zum Umweltschutz. Bis Ende März ist das Büro jeweils dienstags von 17.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Wer sich gegen das Projekt wenden will, kann bis zum 5. März Einwendungen beim Landesamt für Umwelt in Potsdam, in den Rathäusern Grünheide und Erkner oder im Amt Spreenhagen einreichen. Am 18. März ist bislang geplant, die Einwendungen zu erörtern.

Nach Angaben des Umweltministeriums waren bis Donnerstag rund 145 Einwendungen zu Themen wie Wasser, Wald, Naturschutz und Verkehr eingegangen. Sie würden noch geprüft.

Auf einem ersten 90 Hektar großen Gelände laufen die Arbeiten für Baufreiheit nach Angaben von Christiani nach Plan. «Es sieht sehr glatt und sauber aus», sagte er. Vier Bäume - drei in einer Gruppe und ein einzelner - stünden noch auf dem Areal. Dort verbringen Fledermäuse noch ihren Winterschlaf, bevor sie umgesetzt werden. «Ansonsten werden Baumstubben gerodet, Reisig und Baumkronen gesammelt und dann das Holz abgefahren und gehäckselt», sagte Christiani, der sich regelmäßig vor Ort vom Fortgang überzeugt.

Im Zuge der Tesla-Ansiedlung in Grünheide soll auf der Bahnstrecke des RE1 noch eine Abzweigung zum Tesla-Gelände und eventuell die Verschiebung eines Bahnhofs für das Werk hinzukommen.

Tesla will in Grünheide vom nächsten Jahr an bis zu 500 000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen lassen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) zeigte sicht unterdessen offen für eine Mitgliedschaft des US-Konkurrenten Tesla, wenn er in Deutschland produziert. «Wer Elon Musk kennt weiß, dass er grundsätzlich nicht als zurückhaltend gilt in der Frage, sich politisch einzubringen», sagte Präsidentin Hildegard Müller in Berlin. «Und da freue ich mich auf die Diskussion.»

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