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Tochter der Partnerin missbraucht: Angeklagter gesteht

06.03.2020 - Er soll die Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin über Jahre hinweg missbraucht haben: Ein 46-Jähriger hat vor dem Berliner Landgericht zu Prozessbeginn weitgehend gestanden. Er habe das Mädchen mehrfach sexuell berührt, erklärte der dreifache Vater am Freitag. Er wolle sich nun seiner Schuld stellen. Dem Mann werden neun Taten zwischen Ende 2008 und Anfang 2017 zur Last gelegt. Bei den ersten Übergriffen sei das Mädchen zehn Jahre alt gewesen.

  • Eine Bronzestatue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzestatue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 46-Jährige habe als damaliger Lebensgefährte der Mutter mit dem Mädchen sowie mit den später geborenen leiblichen Söhnen in einer Wohnung im Stadtteil Treptow gelebt. Er habe «seine Machtstellung als männliches Familienoberhaupt ausgenutzt», heißt es in der Anklage wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes sowie Missbrauchs einer Schutzbefohlenen. Regelmäßig habe er gedroht, dass die Familie zerbrechen würde, sollte sie sich anderen gegenüber offenbaren.

Der Angeklagte erklärte, er habe in einigen Fällen keine Erinnerung an Details. Pauschal räume er alle Taten ein. Allerdings habe er nie mit Gewalt gedroht, so der 46-Jährige. Das Mädchen hatte den Angaben zufolge im März 2018 Anzeige erstattet und bei der Polizei umfangreich ausgesagt. Für den Prozess sind zwei weitere Tage bis zum 20. März vorgesehen.

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