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Tod von George Floyd: Berliner Demos bleiben friedlich

01.06.2020 - Aus Protest gegen Polizeigewalt in den USA sind in Berlin mehr Menschen auf die Straße gegangen als erwartet. Vor der US-Botschaft demonstrierten rund 2000 Menschen.

  • Demonstranten protestieren in Kreuzberg nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Demonstranten protestieren in Kreuzberg nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA haben über Pfingsten zahlreiche Menschen in Berlin gegen Polizeigewalt protestiert. Floyd war vor einer Woche nach einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis gestorben. Die verschiedenen Demonstrationen in der deutschen Hauptstadt blieben nach Polizeiangaben vom Montag weitestgehend friedlich.

Bereits am Samstag hatten etwa 2000 Menschen vor der US-Botschaft in Berlin protestiert. Am Pfingstsonntag zog unter dem Motto «Police brutality USA amidst the killing of George Floyd in Minneapolis» eine Demo mit «in der Spitze rund 1500 Teilnehmern» durch Kreuzberg, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ursprünglich waren von einer Privatperson demnach nur 100 Teilnehmer angemeldet worden.

Der Protestzug ging vom Mehringdamm zum Hermannplatz. Am Südstern gab es eine Zwischenkundgebung. Unter den Demonstranten waren auch Familien und Kinder. Sie zeigten Plakate mit Slogans wie «I can't breathe, Justice for George Floyd» und «Being black is not a crime».

Zuvor war am Sonntagmorgen ein «Gedenkmarsch gegen rassistische Polizeigewalt in den USA» zum Brandenburger Tor gezogen. Auch hier kamen deutlich mehr Teilnehmer als erwartet. Statt der angemeldeten 75 Menschen waren nach Polizeiangaben rund 200 Menschen unterwegs, ebenfalls auf Initiative einer Privatperson. Beide Protestzüge seien friedlich verlaufen, sagte der Polizeisprecher.

Für Pfingstmontag war eine weitere Demonstration am Brandenburger Tor geplant, unter dem Motto «Say their names - Mahnwache gegen Polizeigewalt in den USA und weltweit». Eine Privatperson hatte 20 Teilnehmer angemeldet.

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