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Tödliche Schüsse vor Tempodrom: Polizei fahndet nach Tätern

17.02.2020 - Vor der Tür einer türkischen Comedyveranstaltung mit tausenden Besuchern lauern die Angreifer ihren Opfern auf. Sie feuern mehrere Schüsse ab und fliehen, bevor die Polizei auftaucht. Alles deutet auf eine gezielte Tat hin. Was steckt dahinter?

  • Einsatzkräfte der Polizei am Tatort vor dem Berliner Tempodrom. Foto: Paul Zinken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Einsatzkräfte der Polizei am Tatort vor dem Berliner Tempodrom. Foto: Paul Zinken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Nach einem tödlichen Überfall auf eine Gruppe von Männern vor dem Berliner Tempodrom am Freitagabend fahndet die Kriminalpolizei weiter nach den Tätern. Bei den Angreifern soll es sich nach den bisherigen Erkenntnissen vermutlich um mehrere Männer handeln. Darauf deuteten nach dpa-Informationen das Vorgehen der Täter und die vielen abgefeuerten Schüsse hin. Außerdem sollen am Tatort nach Medienberichten mindestens zwei verschiedene Arten Patronenhülsen gefunden worden sein.

Die Staatsanwaltschaft teilte am Montag offiziell nichts Neues zu dem Fall mit. Die Mordkommission ermittle intensiv, hieß es nur.

Während in der Veranstaltungshalle am Freitagabend noch eine türkische Comedyshow lief, waren kurz vor 23.00 Uhr die Schüsse gefallen. Ein 42-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit starb an einem Schuss in den Oberkörper. Vier weitere türkischstämmige Männer im Alter zwischen 28 und 52 Jahren wurden durch Schüsse verletzt, einer davon schwer.

Den Opfern soll in die Beine geschossen worden sein. Die Staatsanwaltschaft bestätigte Beinverletzungen. Dies könnte auf einen gezielten Angriff zwischen verfeindeten Gruppen möglicherweise im kriminellen Milieu hindeuten. Oder auf einen Racheakt im privaten oder familiären Bereich.

Ob die verletzten Männer ausgesagt haben, wurde nicht mitgeteilt. Bekannt ist, dass in bestimmten kriminellen Kreisen auch die Opfer die Zusammenarbeit mit der Polizei vermeiden, entweder aus Angst vor weiteren Racheakten oder weil es in den dortigen Kreisen zum Ehrenkodex gehört.

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