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Trainer-Favorit: Covic würde auf Dardai-Weg folgen

07.05.2019 - Seit Bekanntwerden des Abschieds von Pal Dardai zum Saisonende werden fast täglich neue Namen bei der Suche nach einem Nachfolger gehandelt. Nun soll ein Coach, der bereits bei den Berlinern trainiert, der Top-Favorit sein.

  • Berlins Interims-Co-Trainer Ante Covic am Spielfeldrand. Foto: Jens Wolf/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Interims-Co-Trainer Ante Covic am Spielfeldrand. Foto: Jens Wolf/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - In seiner Arbeit als Nachwuchscoach versteht sich Ante Covic in der Rolle des Ausbilders - nun könnte der Ex-Profi selbst vor einem großen Karrieresprung stehen. Die Berliner planen der «Bild» und «B.Z.» zufolge bei der Suche nach einem Nachfolger von Pal Dardai für das Team des Fußball-Bundesligisten erneut mit einer internen Lösung. Der 43-Jährige sei heißer Favorit auf den Cheftrainerposten, den Dardai nach Saisonende räumen muss.

Im Februar 2015 war der Ungar von der U15 aufgestiegen, nun könnte ihm Covic aus der U23 nachfolgen. Seit fünfeinhalb Jahren trainiert er die zweite Mannschaft der Berliner und betreut als Karrierecoach auch Youngsters an der Schnittstelle von der U17 bis zum Profibereich.

Dabei wird ihm eine gute Arbeit bescheinigt, immer wieder vertraute Dardai seinem ehemaligen Teamkollegen auch gestandene Spieler für Einsätze nach Verletzungen oder zum Formaufbau an. Zahlreiche Profis wie Jordan Torunarigha oder Arne Maier gingen auch durch Covic' Ausbildung.

«Die Leute bekommen am Wochenende ein Endprodukt zu sehen, das über Jahre gepflegt wurde», sagte er diese Saison. «Die Bestätigung unserer Arbeit ist darüber hinaus, dass viele Spieler - ob Nachwuchsspieler oder Profis - anrufen und fragen, ob sie in der U23 spielen können, um zu Minuten zu kommen.» Mit dem ältesten Nachwuchsteam steht Covic derzeit in der Regionalliga Nordost auf dem vierten Platz.

Wichtiger Faktor im Profil des neuen Chefcoaches sei die Weiterentwicklung von Talenten, hatte Geschäftsführer Michael Preetz zuletzt stets betont: «Es ist selbstverständlich so, dass wir jemanden suchen, der die DNA des Vereins versteht und das behütet, für was wir stehen.»

Mit Covic als Lösung würde der Manager voraussichtlich kritische Stimmen aus der Fanszene befrieden können, die Rekordspieler Dardai verehren und diesem einen emotionalen Abschied bereiten dürften. Zudem wäre auch der Vorwurf entkräftet, die Zusammenarbeit mit dem Ungarn im Profibereich zugunsten eines großen Namens beendet zu haben. Dardai selbst soll vom 2020 an wieder im Nachwuchsbereich von Hertha arbeiten. Dort sind zahlreiche Posten mit Ex-Profis besetzt: Covic (U23), Michael Hartmann (U19), Zecke Neuendorf (U17), Sofian Chahed (U15) spielten für die Berliner Bundesliga-Fußball.

Covic müsste aber zumindest mit dem öffentlichen Makel leben, als Notlösung zu gelten. Seit Bekanntwerden des Abschieds von Dardai vom Profiteam vor drei Wochen wird über zahlreiche Kandidaten spekuliert. Medial gehandelte Anwärter wie der Schweizer Gerardo Seoane (Young Boys aus Bern) wollen entweder bei ihren Clubs bleiben oder betonen wie Bernd Storck (Royal Excel Mouscron), dass es keinen Kontakt gab. Dem Bericht vom Dienstag zufolge hat sich Preetz gegen andere Kandidaten wie den Portugiesen André Villas-Boas und den auch beim FC Schalke 04 gehandelten David Wagner entschieden, weil diese zu teuer seien.

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