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Trockenheit bringt hohe Waldbrandgefahr für Brandenburg

02.06.2019 - Die Sonne hat viele Brandenburger am Wochenende nach draußen gelockt. In den Wäldern steigt allerdings die Gefahr von Bränden, da es zunächst trocken bleibt.

  • Feuerwehrkräfte bekämpfen zwisschen eng stehenden Bäumen einen Waldbrand. Foto: Michael Kappeler/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Feuerwehrkräfte bekämpfen zwisschen eng stehenden Bäumen einen Waldbrand. Foto: Michael Kappeler/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Potsdam (dpa/bb) - Das trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr in Brandenburg weiter steigen. «Wir werden fast flächendeckend wohl die höchste Gefahrenstufe ausrufen», sagte der Waldbrandschutzbeauftragte von Brandenburg, Raimund Engel, am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. «Es beginnt mal wieder eine heiße Woche.» Bis zum Sonntag habe es etwa 125 Waldbrände im Land gegeben. Am Sonntag wurden nach seinen Angaben Brände in Cottbus-Kahren, Märkisch-Buchholz, Calau-Mlode (Kreis Oberspreewald-Lausitz) sowie zwei in Halbe (Kreis Dahme-Spreewald) registriert. Nach einem Brand in Halbe-Massow am Samstag prüft die Polizei Brandstiftung.

Am Sonntag galt für die Kreise Elbe-Elster im Süden und Prignitz im Nordwesten die höchste Gefahrenstufe, wie das Umweltministerium im Internet mitteilte. Eine hohe Gefahr - die zweithöchste Stufe - bestand für fast alle anderen Kreise und Städte, nur für die Kreise Oberhavel und Oder-Spree sowie für die Stadt Frankfurt (Oder) galt eine mittlere Gefahr - die Stufe 3. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für diesen Montag mit einer weiteren Zunahme der Waldbrandgefahr.

An diesem Montag soll es nach der Vorhersage des DWD in weiten Teilen Brandenburgs heiter und trocken bei Temperaturen bis 35 Grad sein. In der Prignitz seien dann am Nachmittag und Abend mit geringer Wahrscheinlichkeit starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Für die Nacht zum Dienstag werden im Nordwesten einzelne teils kräftige Schauer und Gewitter erwartet.

In Brandenburg ist es - unabhängig von der Waldbrandgefahr - das ganze Jahr über verboten, im Wald und in einem Abstand von weniger als 50 Meter vom Waldrand ein Feuer anzuzünden oder zu rauchen.

Wegen Böschungsbränden war die Bahnstrecke zwischen Falkenberg (Elster) in Brandenburg und Annaburg in Sachsen-Anhalt am Sonntag vorübergehend unterbrochen. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte, auf dem Abschnitt der Regionalbahn (RB) 51 sei vorübergehend ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Seit dem Mittag habe es mehrere Böschungsbrände an der Strecke gegeben. Am Nachmittag war die Strecke wieder befahrbar. Ein Güterzug habe die Böschungsbrände wegen einer festsitzenden Bremse durch Funkenflug verursacht.

Das Sommerwetter lockte viele Brandenburger zur Abkühlung in Frei- und Strandbäder. Mehrere Bäder zeigten sich am Sonntag zufrieden mit der Besucherzahl. «Wir sind bei über 1500 Gästen», sagte der Leiter des Waldbads Templin in Potsdam, Clemens Grobmann. «Für Juni ist es sehr gut besucht.» Ein Mitarbeiter des Erlebnisbades Tröbitz im Kreis Elbe-Elster, das den zweiten Saisontag offen hatte, sprach von 150 bis 200 Gästen über den Tag verteilt. Im Seebad Prenzlau in der Uckermark hieß es, etwa 200 Badegäste seien am Sonntag gekommen. Sonst habe das Bad im Mai geöffnet, wegen des kühlen Wetters sei der Start aber auf 1. Juni verlegt worden.

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