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Umbruch bei Alba Berlin: Fontecchio kommt aus Italien

07.07.2020 - Nur eine gute Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft wird bei Alba Berlin am Kader für die kommende Saison gewerkelt. Erstmals kommt ein Italiener zum Hauptstadtclub, weitere neue Profis sollen folgen.

  • Der Ball fliegt in den Korb. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Ball fliegt in den Korb. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit der Verpflichtung von Simone Fontecchio treibt Meister und Pokalsieger Alba Berlin die Personalplanungen für die kommende Basketballsaison voran. Der italienische Nationalspieler erhält in der Hauptstadt einen Dreijahresvertrag und ist der erste neue Mann für die nächste Bundesliga-Spielzeit. Geschäftsführer Marco Baldi geht von weiteren neuen Gesichtern in der Mannschaft aus und rechnet in diesem Sommer mit umfassenden Veränderungen im Kader.

«Es braucht nach so einem Höhepunkt auch immer eine Auffrischung», sagte Baldi der «Berliner Zeitung» (Dienstag) nach dem Gewinn des Doubles in der abgelaufenen Spielzeit. An seiner Philosophie will der Club dabei aber grundlegend festhalten. «Wir wollen unsere Kadergröße beibehalten, deutsche Spieler sind für uns dabei immer interessant», sagte Baldi und ergänzte: «Wir sind ein Club, der Spieler holt, die besser werden wollen, und sie besser macht».

Das soll auch beim 24 Jahre alte Fontecchio klappen. «Er hat einen guten Wurf, mag es zu rennen, ist athletisch, kann den Korb attackieren und spielt gute Defense», sagte Sportchef Himar Ojeda. «Wir sind überzeugt, dass er gut zu unserer Philosophie passt.» Das glaubt der Small Forward, der zugleich der erste italienische Profi bei Alba überhaupt ist, auch selbst: «Das Spielsystem hat mir sehr gefallen und ich glaube, dass mein Spielstil gut dazu passt.»

Weitere Gerüchte um mögliche Zugänge kommentierte Baldi noch nicht. Angeblich soll Flügelspieler Louis Olinde ein Wunschkandidat sein. Der Vertrag des 22-Jährigen bei Ex-Meister Brose Bamberg war ausgelaufen. Fest steht bereits, dass die Berliner künftig auf Rokas Giedraitis, Landry Nnoko und Makai Mason verzichten müssen. Alle drei stellen sich neuen Herausforderungen. Auch der Kontrakt von Martin Hermannsson endete, dem in ganz Europa begehrten Isländer liegt jedoch schon ein Alba-Angebot vor. «Wir würden uns freuen, wenn er bleibt, und tun alles, was wir können», sagte Baldi.

Offen ist, ob Meistertrainer Aito Garcia Reneses ein weiteres Jahr in Berlin dranhängt oder seine so erfolgreiche Laufbahn nach einer traumhaften Saison doch beendet. In der vergangenen Woche hat bereits ein Gespräch zwischen dem 73 Jahre alten Spanier und der Club-Führung stattgefunden. Einen zeitlichen Rahmen für eine Entscheidung gibt es nicht, Spielertransfers sollen weiter unabhängig von einer möglichen Zusage des Wunschkandidaten an der Seitenlinie getätigt werden.

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