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Umfrage: Verluste für CDU in Brandenburg

18.08.2018 - Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs CDU hat einer Umfrage zufolge an Zustimmung verloren und liegt mit 18 Prozent hinter SPD und AfD. Wären am Sonntag Landtagswahlen, kämen die Sozialdemokraten nach einem aktuellen Meinungstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa für die «Bild»-Zeitung auf 23 Prozent, die AfD auf 21 Prozent. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des RBB im April hatte die CDU noch gleichauf mit der SPD gelegen. Beide kamen damals auf 23 Prozent.

  • Der Vorsitzende der CDU in Brandenburg, Ingo Senftleben. Foto: Bernd Settnik/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Vorsitzende der CDU in Brandenburg, Ingo Senftleben. Foto: Bernd Settnik/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die AfD lag in der RBB-Umfrage damals bei 22 Prozent. Die «Bild»-Umfrage, für die vom 10. bis 17. August laut Zeitung 1048 Brandenburger befragt wurden, sieht die Rechtspopulisten nun bei 21 Prozent. Vergleicht man die beiden Umfragen, verbesserte sich die Linke von damals 17 auf nun 18 Prozent. Die Grünen verbesserten sich von 7 auf 8 Prozent. Die FDP darf mit 5 Prozent (4) auf eine Rückkehr in den Landtag hoffen.

Angesichts der schwierigen Regierungsbildung, die sich in der bisherigen SPD-Hochburg Brandenburg nach der Landtagswahl im Herbst 2019 abzeichnet, hält CDU-Landeschef Ingo Senftleben eine neue Debattenkultur für notwendig. Bereits im April stellte er in Aussicht, nach der Landtagswahl 2019 Gespräche mit AfD und Linken zu führen. Zuletzt betonte er in der «Rheinischen Post», er strebe keine Koalition mit der Linken an - die Politik müsse aber mit Wahlergebnissen umgehen können.

Damit äußerte er sich ähnlich wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), der mit Überlegungen zu einer Zusammenarbeit von CDU und Linken in Ostdeutschland auf heftigen Widerstand in der Union gestoßen war.