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Union 2:0 im Heim-Test gegen Würzburg: Kruse fehlt noch

12.08.2020 - Max Kruse fehlt weiter. Auch beim 2:0-Test gegen Neu-Zweitligist Würzburg kann der neue Union-Stürmer noch nicht mitmachen. Dafür trifft ein neuer Angreifer. Und der Japaner Endo deutet seine Möglichkeiten an. Samstag geht es gegen Dynamo Dresden.

  • Berlins Cedric Teuchert (l) trifft zum 2:0 vorbei an Torwart Fabian Giefer von Würzburger Kickers. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Cedric Teuchert (l) trifft zum 2:0 vorbei an Torwart Fabian Giefer von Würzburger Kickers. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Max Kruse muss weiter auf sein Debüt für die Eisernen warten, auch Sebastian Andersson fehlte: Ohne seinen prominenten Neuzugang und ohne den Top-Torjäger der Vorsaison hat der 1. FC Union Berlin den ersten Heim-Test der neuen Saison gegen Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers gewonnen. Florian Hübner (39. Minute) und Cedric Teuchert (65.) erzielten am Mittwoch beim 2:0 (1:0) die Tore für den erwartet überlegenen Fußball-Bundesligisten.

Während der Japaner Keita Endo und der Ex-Wolfsburger Robin Knoche zum ersten Einsatz für die Berliner kamen, laboriert Kruse weiter an einer Fußblessur. Der Schwede Andersson, mit zwölf Treffern in Unions erfolgreicher Bundesliga-Premierensaison bester Torschütze, stand nach Magen-Darm-Problemen weiter nicht im Kader. «Beide haben individuell trainiert», berichtete Trainer Urs Fischer von der Rehabilitation der beiden Stürmer, ohne weitere Details zu nennen.

Auch Marcus Ingvartsen und Anthony Ujah werden noch als verletzt geführt. Kurz vor der Pause musste Kapitän Christopher Trimmel nach einem Foul angeschlagen vom Platz. «Er hat einen Schlag bekommen. Ich denke nicht, dass es etwas Schlimmes ist», sagte Fischer, dem die 90 Minuten «mit schweren Beinen und bei wirklich hohen Temperaturen» gefallen haben. «Das eine oder andere Tor hätten wir noch mehr schießen können. Aber es war gegen einen guten Gegner eine ordentliche Leistung», sagte der neue Torwart Andreas Luthe.

Während beim ersten Vorbereitungsspiel von Union beim Viertligisten Energie Cottbus (3:1) immerhin wieder 523 Fans dabei sein durften, blieb das Stadion An der Alten Försterei gegen Würzburg aufgrund der gültigen Corona-Ordnung in Berlin leer. «Wir müssen das akzeptieren, dass es noch nicht geht», bemerkte Luthe: «Ich freue mich schon darauf, wenn hier die Post wieder richtig abgeht.»

Union tauschte bei Temperaturen über 30 Grad erneut fast komplett durch. Nur Luthe als neue Nummer eins und Stürmer Teuchert spielten beide Halbzeiten. Bis auf Kruse konnten auch alle weiteren Neuverpflichtungen bei Chefcoach Fischer vorspielen.

Als taktische Schwerpunkte gab der Schweizer unter anderen «kompakte Organisation», «schnelles Umschalten» und «Zuspiel in Schnittstellen» vor. Das funktionierte in einigen Phasen schon ordentlich. Der Japaner Endo «hat angedeutet, was er drauf hat», sagte Fischer.

Die Führung durch Hübner aber fiel wie so oft in der abgelaufenen Saison durch einen Standard: Nach Eckball von Trimmel köpfte Hübner ein. Teuchert, zuletzt von Schalke 04 an Hannover 96 ausgeliehen und jetzt zu Union gekommen, staubte dann zum Endstand ab.

Bei den Würzburgern, die nach der Pause kurz mutiger wurden und durch Luca Pfeiffer den Pfosten trafen (49.), lief auch der Ex-Berliner Florian Flecker auf. Eine weitere Personalie ist nun geklärt: Abwehrspieler Nicolai Rapp wird erneut für eine weitere Saison an Zweitligist Darmstadt verliehen. Am Samstag (14.30 Uhr) folgt in Berlin der nächste Test gegen Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden.

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