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Union vergibt große Aufstiegs-Chance: 1:2 in Darmstadt

05.05.2019 - Der SC Paderborn und der Hamburger SV verlieren - doch der 1. FC Union kann kein Kapital aus den Ausrutschern schlagen. Durch das 1:2 in Darmstadt bleiben die Berliner auf dem dritten Platz. Die Hoffnung auf den Aufstieg ist aber weiter vorhanden.

  • Berlins Torwart Rafal Gikiewicz liegt nach Spielende auf dem Boden. Foto: Uwe Anspach © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Torwart Rafal Gikiewicz liegt nach Spielende auf dem Boden. Foto: Uwe Anspach © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Der 1. FC Union Berlin hat die Patzer der Konkurrenz nicht genutzt und eine große Chance im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga liegengelassen. Drei Spieltage vor Saisonende verloren die Köpenicker am Sonntag beim SV Darmstadt 98 mit 1:2 (0:0) und verpassten den Sprung auf Platz zwei. Da auch der Tabellen-Zweite SC Paderborn (0:2 bei Arminia Bielefeld) und der Vierte Hamburger SV (0:3 gegen FC Ingolstadt) eine Niederlage kassierten, geht Union vom Relegationsplatz ins Saisonfinale.

Nach einer zunächst überlegenen, aber zu harmlosen Vorstellung des Hauptstadtclubs sorgte Yannick Stark (49. Minute) für die schmeichelhafte Führung der Hessen. Vor 11 510 Zuschauern kassierte Union durch Mathias Wittek (77.) den zweiten Gegentreffer, Sebastian Andersson (87.) erzielte nur noch den Anschluss. «Wenn man sich das Resultat anschaut, entspricht das bei weitem nicht dem Spielverlauf», sagte Trainer Urs Fischer. «Das ist eine ganz bittere Niederlage.»

Bei einem Punkt Rückstand auf Paderborn hat Union den direkten Aufstieg nicht in eigener Hand und liegt aufgrund der klar besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen HSV. Im direkten Duell in Ostwestfalen nehmen sich die beiden Kontrahenten am kommenden Sonntag noch Punkte weg. Aber ohnehin muss sich Union gegen den SC Magdeburg und beim VfL Bochum selbst deutlich steigern, um den Traum vom ersten Aufstieg in die Bundesliga am Leben zu halten. «Jeder wusste, was passiert, wenn wir heute gewinnen», sagte Michael Parensen. «Ich lasse mir das Spiel an sich aber nicht kaputt machen. Wir waren nicht gelähmt. Wir waren heiß.»

Coach Urs Fischer setzte auf die gleiche Startelf, die mit dem 2:0 über den HSV die Sieglos-Serie nach fünf Spielen beendet hatte. «Die gleiche Solidarität, die gleiche Bereitschaft», forderte der Schweizer vor dem Anpfiff von seinem Team. Und dank des zurückgewonnenen Selbstvertrauens dominierte Union die Partie, ohne jedoch sofort das letzte Risiko einzugehen.

Bei der größten Chance der ersten Halbzeit traf Robert Zulj per Freistoß nur den linken Außenpfosten (32.). Drei Minuten zuvor wäre Darmstadts starker Keeper Daniel Heuer Fernandes ein Schuss von Julian Ryerson beinahe unter dem Körper durchgerutscht. Der 21 Jahre alte Norweger Ryerson durfte erst zum vierten Mal in dieser Saison von Beginn ran.

Auch nach der Halbzeit starteten die Gäste zunächst mit mehr Schwung, der Schuss von Andersson geriet jedoch zu unplatziert (46.). Wenig später wurde Berlins bis dahin stabile Defensive kalt erwischt. Unions Zweitliga-Rekordspieler Parensen kam im Laufduell mit Marcel Heller nicht hinterher, dessen Flanke nutzte Stark zum glücklichen 1:0 für Darmstadt. Die Hessen hatten schon vor dem Anpfiff weder mit dem Aufstieg noch Abstieg mehr etwas zu tun.

Auch die Einwechslung der Offensivkräfte Joshua Mees, Akaki Gogia und Sebastian Polter brachte nicht den ganz großen Schwung. Darmstadt zog sich immer weiter zurück, Union suchte vergeblich eine Lücke. Diese fanden hingegen die Lilien gegen eine indisponierte Berliner Verteidigung bei einem Freistoß von Stark. Wittek ließ Kapitän Christopher Trimmel stehen und köpfte ein. Nach dem Anschluss durch Andersson nach einer Trimmel-Ecke traf Zulj noch den Pfosten, Heuer Fernandes vereitelte gegen Zulj auch die letzte Union-Hoffnung.

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