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Union verlängert mit Kroos: Arbeit verteidigt Sponsor

19.06.2019 - Felix Kroos bleibt dem 1. FC Union auch in der Bundesliga erhalten. Dagegen zieht Peter Kurzweg weiter. Christian Arbeit verteidigte den Weg mit dem bei vielen Fans ungeliebten Hauptsponsor.

  • Unions Felix Kroos am Ball. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Unions Felix Kroos am Ball. Foto: Jörg Carstensen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa) - Der 1. FC Union Berlin hat den Vertrag mit Felix Kroos für ein weiteres Jahr verlängert. Der Mittelfeldspieler unterschrieb am Mittwoch einen Kontrakt beim Bundesliga-Aufsteiger, der für die kommende Saison gültig ist. Zudem beinhaltet das neue Arbeitspapier eine Option für ein weiteres Jahr - für die erste und zweite Liga. Das teilte der Verein am Mittwoch mit.

Mit dem Ziel Bundesliga-Aufstieg sei er damals zu Union gekommen, sagte Kroos und betonte: «Ich fühle mich im Verein und in der Stadt zuhause und möchte mit meiner Leistung dazu beitragen, dass wir eine gute Saison spielen.»

Der Bruder von Nationalspieler Toni Kroos war im Winter 2016 vom SV Werder Bremen zu den Eisernen gewechselt und zwischenzeitlich auch Kapitän der Köpenicker sowie Vize-Kapitän in der Aufstiegssaison gewesen. Kroos erzielte in 100 Pflichtspielen für Union acht Tore und bereitete 13 Treffer vor.

Den Verein verlassen wird Peter Kurzweg. Der 25 Jahre alte Außenverteidiger war bereits in der vergangenen Saison an den Drittligisten Würzburger Kickers ausgeliehen und spielt nun beim Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt an.

VEREIN VERTEIDIGT PARTNERSCHAFT MIT NEUEM HAUPTSPONSOR

Unterdessen hat Christian Arbeit, Geschäftsführer Kommunikation, die Partnerschaft mit dem neuen Hauptsponsor Aroundtown verteidigt. «Wir versuchen, Fußball auf eine würdige Art zu präsentieren, verzichten auf einiges dafür, was viele unserer Wettbewerber selbstverständlich machen. Aber zaubern können wir nicht. Das heißt, wir brauchen starke Partner an unserer Seite, die uns helfen, genau diesen Weg zu gehen», sagte Arbeit in einem Interview dem Radiosender Radioeins des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).

Viele Fans der Köpenicker haben die Kooperation mit dem Immobilienunternehmen aus Luxemburg scharf kritisiert und als «bemerkenswert instinktlose Entscheidung» bezeichnet. Das Unternehmen, das auch an der seit zwei Jahren im Nachwuchsbereich als Sponsor auftretenden Firma «Grand City Properties» Anteile erhält, ist schwerpunktmäßig im Bereich der Gewerbeimmobilien tätig - hauptsächlich in Deutschland und in den Niederlanden.

Arbeit entgegnete, dass der Verein bei Spielen auf Shows und «fliegende Zeppeline im Stadion» verzichte, aber Einnahmen erzielen müsse. «Am Ende nehmen wir teil an einem Wettbewerb, der hochkommerzialisiert ist. Der 1. FC Union versucht, sich zu behaupten im Profifußball. Das macht man nicht, in dem man Bratwurst und Bier verkauft», sagte Arbeit.

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