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Verkehr rollt: Beginn der Sommerferien mit wenig Staus

28.06.2020 - Der Start in die Sommerferien bedeutet für Autofahrer meist volle Autobahnen und Bundesstraßen. Doch bislang rollt der Verkehr in Brandenburg.

  • Wolken über einer Autobahn bei Eberswalde. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolken über einer Autobahn bei Eberswalde. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit einigen Staus aber ohne weitere nennenswerte Verkehrsbeeinträchtigungen hat in Brandenburg der Reiseverkehr in die Sommerferien begonnen. Das teilte der Lagedienst der Polizei am Sonntag in Potsdam mit. Eine Sprecherin vermutete die hohen Temperaturen als Grund für weniger Autos und den relativ flüssigen Verkehr auf den Straßen. Noch am Freitag hatte die Polizei vor starkem Reiseverkehr und Staus auf den Fernstraßen in Richtung Süden und der Küste gewarnt. Autofahrer sollten sich auf zähfließenden Verkehr und Stau wegen des sehr hohen Verkehrsaufkommens einstellen, hieß es. Am Donnerstag begannen die Sommerferien in Brandenburg, Berlin und Hamburg. In Mecklenburg-Vorpommern haben die Ferien bereits am Montag begonnen.

Auf der A11 am Kreuz Uckermark Richtung Berliner Ring staute es sich nach Informationen des ADAC am Sonntag zwischen der Anschlussstelle Pfingstberg und Anschlussstelle Joachimsthal auf vier Kilometern wegen einer Baustelle. Auf der A13 am Schönefelder Kreuz Richtung Dresden war der Verkehr an den Anschlussstellen Freiwalde und Duben auf einer Länge von drei Kilometern zähflüssig. Auf der A24 mussten Autofahrer zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Fehrbellin mehr Zeit einplanen, es staute sich auf etwa fünfzehn Kilometern.

Das Potsdamer Verkehrsministerium hatte auf sechs staugefährdete Autobahnabschnitte wegen Bauarbeiten hingewiesen. Dies betreffe unter anderem den Berliner Ring, die A2 Richtung Magdeburg, die Autobahnen in Richtung Polen und die A24 in Richtung Hamburg und Ostsee.

Bei Kontrollen will die Polizei nach eigenen Angaben ihr Augenmerk verstärkt auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit und die Ladungssicherung bei Wohnmobilen sowie Autos mit Wohnanhängern richten.

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