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Versuchter Mord: Keine Bestätigung für politisches Motiv

11.07.2019 - Berlin (dpa/bb) - Nachdem ein Mann in Berlin-Charlottenburg niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden ist, sehen die Ermittler ein politisches Motiv bislang nicht bestätigt. «Neben politischen Motiven lassen sich derzeit auch eine Raubtat oder andere persönliche Motive nicht ausschließen», hieß es in einer Mitteilung der Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag auf Twitter.

  • Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor hatte die Kurdische Gemeinde Deutschland die Vermutung geäußert, es habe sich um eine politische Tat gehandelt. Nach Angaben des Vereins handelte es sich bei dem Opfer um einen kurdischen Kiosk-Besitzer.

Nach bisherigen Erkenntnissen betraten zwei unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch einen Spätkauf in der Goethestraße und schossen einen 35-jährigen Mitarbeiter an. Die Täter flüchteten. Das Opfer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus und wurde dort notoperiert. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Bereits am Montagabend war es zu einer ähnlichen schweren Straftat gekommen. Gegen einen Verdächtigen, der einen 29-Jährigen in Berlin-Reinickendorf attackiert haben soll, wurde Haftbefehl erlassen. Dem 20-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen, er wurde bereits am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt.

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