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Volleys-Chef: Sport-Events sind kein Corona-Hotspot

28.10.2020 - Kaweh Niroomand sieht Sportveranstaltungen nicht als Corona-Hotspots. «Das ist völliger Blödsinn», sagte der Manager des Berliner Bundesligisten BR Volleys der «Berliner Morgenpost» (Mittwoch). Niroomand, der auch Sprecher der Berliner Proficlubs und Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist, reagierte damit auf eine Aussage von Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz. Der hatte am Dienstag gesagt, dass Sportevents ohne Fans ein Mittel seien, «um nicht dazu beizutragen, dass an der Infektionsschraube weiter nach oben gedreht wird».

  • Der Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, verfolgt eine Pressekonferenz. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, verfolgt eine Pressekonferenz. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich habe hohen Respekt vor dem Finanzsenator, aber das scheint mir nicht unbedingt in Kenntnis von Fakten gesagt worden zu sein», wird Noroomand zitiert. Deutschlandweit sei nicht ein Fall bekannt, bei dem nach einem Fußball-, Handball-, Volleyball- oder Basketballspiel ein Corona-Ausbruch verzeichnet werden musste. Die Volleys, die Füchse, die Eisbären und Alba hatten sich mit aufwendigen Hygiene-Konzepten auf eine Teil-Rückkehr von Fans vorbereitet.

Der Senat hat beschossen, dass nur noch 500 statt bisher 5000 Besucher bei Sport-Events unter freiem Himmel und höchstens 300 statt 1000 in der Halle zugelassen sein sollen. Damit müssten auch die Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und 1. FC Union den Besuch von Fans wieder weiter einschränken. Nach Prüfung eines Hygienekonzepts durch die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung könne diese Beschränkung allerdings geändert oder aufgehoben werden, teilte der Senat als Erläuterung der geänderten Infektionsschutzverordnung mit.

«Es ist großartig, dass sich Sportsenator Andreas Geisel dafür eingesetzt hat, dass Ausnahmeklauseln unter bestimmten Bedingungen vorgesehen sind», sagte Niroomand dazu, der in Hallen zumindest auf 800 Zuschauer hofft. «Es geht uns in erster Linie darum, den treusten Fans und den Sponsoren die Möglichkeit zu bieten, an unseren Spielen teilzunehmen. Wenn diese Kontakte ganz verloren gehen und die Sponsoren nicht an den Spielen teilnehmen können, hätte das ganz andere wirtschaftliche Folgen. Da wird die Weiterexistenz schwierig», betonte Niroomand.

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