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Vorsicht vor der Eintracht: Labbadia warnt

11.06.2020 - Der Gegner kommt mit einem schweren Spiel in den Knochen nach Berlin. Dennoch rechnet Hertha-Coach Labbadia keineswegs mit einem Selbstläufer. Intensiv wird es gegen Frankfurt, prophezeit er. Und was sagt er zur spannenden Platz-Konstellation?

  • Bruno Labbadia, Trainer von Hertha, gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bruno Labbadia, Trainer von Hertha, gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bruno Labbadia hält den tabellarischen Verlockungen stand. Nur zwei Plätze fehlen Hertha BSC noch auf die internationalen Ränge. Durch den Einzug des FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen ins DFB-Pokalfinale reicht der siebte Platz in der Tabelle der Fußball-Bundesliga für die Qualifikation zur Europa League. Hertha ist Neunter vor dem 31. Spieltag. Vier Partien also insgesamt noch, 12 Punkte maximal, fünf Zähler beträgt der Rückstand der Berliner auf die TSG 1899 Hoffenheim auf dem siebten Platz.

Soweit will Labbadia nicht schauen, soweit will Labbadia nicht rechnen. «Ich bleibe dabei, wir machen uns wenig Gedanken, was in vier Spielen ist», sagte der 54-Jährige am Donnerstag in einer Video-Pressekonferenz. «Wir lassen es auf uns zukommen.» Denn oberstes Gebot war bei seiner überraschenden Ankunft inmitten der Corona-Pause: Klassenverbleib.

Und den kann Hertha auch rechnerisch an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt klarmachen. Zehn Punkte beträgt der Vorsprung auf Platz 16 mit Fortuna Düsseldorf, der Tabellenvorletzte SV Werder Bremen hat 13 Punkte weniger. Und Gegner Eintracht reist als Tabellenelfter mit drei Zählern weniger als die Hertha an.

Daheim ist Labbadias Berlin-Bilanz noch makellos: 4:0 im Stadtderby gegen den 1. FC Union, danach ein 2:0 gegen den FC Augsburg. Zuletzt setzte es zwar ein 0:1 bei Borussia Dortmund, trüben konnte das den Eindruck der vielversprechenden ersten Labbadia-Wochen beim Hauptstadtclub aber auch nicht.

Labbadia sind Freude und Eifer anzumerken. «Wir wollen den Weg, den wir seit Tag eins unserer Zusammenarbeit eingeschlagen haben - geschlossen zu arbeiten und mutig Fußball zu spielen - bis zum Saisonende weitergehen», betonte Labbadia. Auch, weil jedes Spiel und jeder Erfolg weitere Bausteine für die kommende Saison sind.

Ein weiterer Sieg gegen Hertha-Lieblingsgegner Frankfurt würde das Team noch mehr festigen, das überraschend schnell nach bereits drei Trainern in dieser Spielzeit unter Labbadia eine fußballerische Linie fand. Mit bereits 29 Siegen gegen Frankfurt feierte Hertha so viele wie gegen keine andere aktuelle Bundesligamannschaft. Mit dem 30. könnte ein weiterer Schritt Richtung Europa gemacht werden.

Allerdings warnten Labbadia und auch Manager Michael Preetz eindringlich davor, die Hessen zu unterschätzen, nachdem sie in der Liga zuletzt das Rhein-Main-Derby gegen den FSV Mainz 05 0:2 verloren und am Mittwoch mächtig Kraft beim Pokal-Halbfinalaus gegen den FC Bayern gelassen hatten.

Frankfurt könne «etwas aushalten», habe eine «Topqualität, eine Mannschaft, «die sehr intensiv spielt» und mittlerweile auch eine gute «Kopfqualität» habe, betonte Labbadia. «Die Eintracht ist in diesem Jahr immer dann in der Lage zurückzuschlagen, wenn sie es müssen», meinte Preetz.

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