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Waffenlager in Wohnhaus: Angeklagte schweigen zunächst

18.10.2019 - Berlin (dpa/bb) – Rund zwei Jahre nach dem Fund mehrerer Schusswaffen in einem Wohngebäude in Berlin-Wilmersdorf haben sich drei Angeklagte vor dem Landgericht in Schweigen gehüllt. Die 28- bis 57-jährigen Männer sollen sich eine Maschinenpistole, zwei Kalaschnikows, ein Repetiergewehr, einen Revolver sowie Waffenzubehör verschafft haben. Die Verteidiger erklärten zu Beginn des Prozesses am Freitag, ihre Mandanten würden sich derzeit nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Anklage lautet unter anderem auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

  • Eine Justitia mit verbundenen Augen und einer Waage ist am Eingang des Kriminalgerichts Moabit zu sehen. Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Justitia mit verbundenen Augen und einer Waage ist am Eingang des Kriminalgerichts Moabit zu sehen. Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zu dem Verfahren war es nach einem Waffenfund im November 2017 gekommen. Damals hatte eine Reinigungskraft in einem Keller mehrere in Decken gehüllte Gewehre entdeckt und die Polizei alarmiert. Einsatzkräfte hatten laut Anklage weitere Waffen sowie mehrere Magazine und Patronenmunition in einem Toilettenraum, in einem zu dem Gebäude gehörenden Flachbau sowie in einem Auto sichergestellt.

Ein 39-jähriger Angeklagter befindet sich in Untersuchungshaft. Im Fall eines 28-jährigen Verdächtigen hatte die zuständige Strafkammer des Landgerichts die Anklage zunächst nicht zur Hauptverhandlung zugelassen. Auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft hob das Kammergericht der Hauptstadt diese Entscheidung auf. Für den Prozess sind fünf weitere Verhandlungstage bis zum 6. Dezember vorgesehen.

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