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Waffenverbot gekippt: Polizei will trotzdem kontrollieren

17.01.2019 - Berlin (dpa/bb) - Trotz einer Gerichtsentscheidung gegen das allgemeine Verbot gefährlicher Gegenstände auf bestimmten Berliner S-Bahnstrecken will die Bundespolizei ihre Kontrollen fortsetzen. «Wir gehen gegenwärtig davon aus, dass wir am Wochenende ganz normale Kontrollen durchführen», sagte ein Sprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Beschwerde eingelegt. Aus unserer Sicht ist es daher kein abschließend geklärter Rechtsstreit.»

  • Ein Bundespolizist durchsucht im S-Bahnhof an der Warschauer Straße die Tasche eines Reisenden. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Bundespolizist durchsucht im S-Bahnhof an der Warschauer Straße die Tasche eines Reisenden. Foto: Paul Zinken/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zudem habe das Gericht nur erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verbots gefährlicher Gegenstände formuliert und es nicht als unzulässig bezeichnet, so der Sprecher. Außerdem gelte diese Entscheidung nur für den einzelnen S-Bahnnutzer, der das Gericht angerufen habe.

Das Berliner Verwaltungsgericht hatte zuvor mitgeteilt, das Verbot gefährlicher Werkzeuge in den Wochenendnächten in Zügen und auf den Bahnhöfen sei «vorerst suspendiert». Es sei nicht klar feststellbar, welche Gegenstände von dem Verbot erfasst sein sollten, hieß es.

Die Bundespolizei hatte das pauschale Verbot für eine dreimonatige Testphase in allen Zügen und auf den Bahnhöfen zwischen Zoo und Lichtenberg verhängt. Beschlagnahmt wurden daraufhin Messer, Reizgas, Schlagringe, Schlagstöcke, aber auch Schraubenzieher.

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