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Was man über modischen Mundschutz wissen sollte

26.03.2020 - Modischer Mundschutz mit Blümchen, Streifen oder in knalligen Farben scheint in der Coronavirus-Pandemie auch in Deutschland populärer zu werden - sich selbst kann man mit einem simplen Stück Stoff vor Mund und Nase aber kaum vor einer Ansteckung schützen. Auch die kürzlich gestartete Initiative #maskeauf von Prominenten wie Sängerin Lena Meyer-Landrut, Satiriker Jan Böhmermann und Moderatorin Anne Will betont, dass es darum geht, andere Menschen vor den eigenen, womöglich infektiösen Tröpfchen zu schützen.

  • Modischer Mundschutz scheint in der Coronavirus-Pandemie auch in Deutschland populärer zu werden. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Modischer Mundschutz scheint in der Coronavirus-Pandemie auch in Deutschland populärer zu werden. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Tröpfchen werden etwa beim Husten, Niesen oder Sprechen freigesetzt. Ein Mund-Nasen-Schutz oder eine andere Textilbarriere bei Menschen mit akuten Atemwegsinfektionen, die in die Öffentlichkeit müssen, könne zum Schutz anderer Menschen sinnvoll sein, schreibt inzwischen auch das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite. Gewarnt wird jedoch davor, sich mit Maske in falscher Sicherheit zu wiegen: Andere Maßnahmen wie gründliches Händewaschen und Abstandhalten dürften nicht vernachlässigt werden.

Viele Nähereien sind auf das Anfertigen von Masken für Jedermann umgestiegen, manche Geschäfte bieten schickere Modelle an - und auch Privatleute setzen sich im Kampf gegen das Virus an die Nähmaschine. Professionelle Masken sollten angesichts der Engpässe medizinischem Personal vorbehalten bleiben, betonen Ärzte. Selbst wer nicht nähen kann, findet im Netz Anleitungen: um etwa mit Küchenpapier und Gummibändern zu improvisieren.

Der Virologe Christian Drosten hatte vor einigen Tagen im Podcast bei NDR gesagt, wenn jeder eine Maske trage, dann fange die Maßnahme an, sehr viel Sinn zu machen: Dann sei zu erwarten, dass eine Infektionsausbreitung, allerdings nur im Nahbereich, etwas verringert werde. Wegen der kulturellen Unterschiede zwischen Europa und Asien glaube er aber nicht daran, dass das Maskentragen in der westlichen Gesellschaft Standard wird.

Drosten bekräftigte, dass es keine wissenschaftlichen Daten für die Wirkung einfacher chirurgischer Masken und sogenannter FFP2-Schutzmasken gebe. FFP3-Masken hingegen schlössen ganz dicht am Gesicht ab und hätten belegbar einen Infektionsschutz für solche Arten von Viren.

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