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Weitere Hilfen für Berliner Studierende in Not in Sicht

02.04.2020 - Die Mittel des Studierendenwerkes für Berliner Studenten in akuter finanzieller Not sollen weiter aufgestockt werden. Der Verwaltungsrat müsse der Umwidmung von weiteren rund 450 000 Euro, die eigentlich für andere Zwecke vorgesehen waren, noch zustimmen, sagte die Sprecherin des Studierendenwerkes, Jana Judisch, am Donnerstag. Anfang der Woche waren 120 000 Euro aus einem Notfonds bereitgestellt worden, aus dem Studenten eine einmalige Hilfe von 500 Euro erhalten konnten. Allein in einer Nacht seien 350 Anträge per Mail eingegangen, berichtete Judisch. Das Geld habe jedoch nur für 240 Anträge gereicht. Insgesamt lägen jetzt 1100 Anträge vor. Damit sei absehbar, dass auch das neue Geld rasch verbraucht sein werde. «Dann brauchen wir Unterstützung von anderer Seite», sagte Judisch.

  • Euro-Münzen sind übereinander gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Euro-Münzen sind übereinander gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aufgrund der Corona-Krise hätten viele Studenten ihre Nebenjobs verloren, sagte Judisch. Die Studenten müssten nachweisen, dass sie in einer akuten Notlage seien, aber die Voraussetzungen für einen weiteren erfolgreichen Studienverlauf mitbringen. Rund 71 Prozent der Berliner Studierenden arbeiten laut Judisch nebenbei, um sich das Studium zu finanzieren.

Der Zusammenschluss der Berliner Studierendenschaften hat in einer Mitteilung die 500 Euro als unzureichend bezeichnet und stattdessen 3000 Euro Soforthilfe gefordert. Von den 500 Euro könne mit Glück die Miete für einen Monat bezahlt werden, hieß es.

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