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Weltkriegsbombe in Forst erfolgreich entschärft

18.06.2019 - Bauarbeiter entdecken am Montag in Forst eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe. Die Stadt reagiert schnell. Ein Sperrkreis wird errichtet, Gebäude werden evakuiert. Am Dienstag wird die Bombe entschärft.

  • Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung». Foto: P. Seeger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung». Foto: P. Seeger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Forst (dpa/bb) - Eine Weltkriegsbombe ist am Dienstag in Forst (Spree-Neiße) erfolgreich entschärft worden. Der Sperrkreis von etwa einem Kilometer um den Fundort wurde aufgehoben, wie die Stadt mitteilte. Die Einwohner könnten in ihre Wohnungen zurück. Auch die Verkehrswege seien wieder freigegeben, hieß es. Die etwa 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war am Montag bei Bauarbeiten im Ortsteil Horno entdeckt worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll dort eine Anlage für Betreutes Wohnen entstehen.

Die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte sich verzögert, weil nach Angaben der Stadt nicht alle Anwohner den angewiesenen Sperrkreis rechtzeitig verlassen hatten. Zuvor waren Gebäude in einem Sperrkreis von etwa einem Kilometer um den Fundort evakuiert worden. Neben zahlreichen Einfamilienhäusern waren auch die Lausitz Klinik Forst, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und eine Grundschule von der Evakuierung betroffen. Rund 1500 Menschen mussten das Sperrgebiet verlassen.

Insgesamt waren 329 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienste, des Katastrophenschutzes des Landkreises Spree-Neiße und der Stadt Forst im Einsatz. Etwa 25 Pflegekräfte und 14 Ärzte kümmerten sich um die Patienten des Klinikums, die in einer Mehrzweckhalle untergebracht waren. Eltern der Grundschüler schlossen sich zu Betreuungsgruppen zusammen.

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