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Weniger Zuschauer bei Berlins Profisport-Vereinen erlaubt

27.10.2020 - Auch in den Berliner Stadien der Fußball-Bundesliga wird die Anzahl der Zuschauer reduziert. Weil sich die Coronavirus-Pandemie ausbreitet, sind auch Geisterspiele wieder ein Thema.

  • Fans von Hertha BSC verfolgen das Spiel unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fans von Hertha BSC verfolgen das Spiel unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und 1. FC Union müssen aufgrund der angespannten Corona-Situation künftig auf noch mehr Zuschauer verzichten. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Kreisen des Berliner Senats erfuhr, wird die Personenobergrenze für Freiluftveranstaltungen von 5000 auf nur noch maximal 500 Teilnehmer reduziert werden. Auch die Zahl der zugelassenen Personen bei Events in Hallen wird von 1000 auf nur noch 300 gesenkt - dies hätte Auswirkungen auf Bundesligisten wie die Füchse (Handball), die Volleys (Volleyball) oder Alba (Basketball). In Kraft tritt die neue Regelung voraussichtlich an diesem Samstag.

In Einzelfällen sollen im Freien aber auch mehr Teilnehmer möglich sein. Fraglich bleibt trotzdem, ob für die Fußball-Begegnungen im Olympiastadion und dem Stadion An der Alten Försterei künftig überhaupt noch Tickets verkauft werden. Bei einem derart kleinen Publikum dürfte sich der Aufwand für Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen kaum lohnen. In vielen anderen Fußballstadien waren die Zuschauerkontingente in den letzten Wochen schon drastisch reduziert worden, teilweise durften gar keine Anhänger mehr zu Begegnungen auf die Tribünen kommen.

Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) schloss ein ähnliches Vorgehen, Spiele ganz ohne Zuschauer durchzuführen, bei einer Pressekonferenz nicht aus. Der Senat habe ausgesprochen bedauert, «dass es nicht zu einer zuschauerfreien Situation gekommen ist bei dem letzten Bundesligaspiel in Berlin.» Damit spielte Kollatz auf die Situation vom vergangenen Samstag an, als beim Heimspiel des 1. FC Union gegen den SC Freiburg (1:1) in Berlin-Köpenick noch rund 4500 Fans dabei waren. Dies hatte in der Politik teils heftige Kritik hervorgerufen.

Geisterspiele könnten laut des 63-Jährigen dabei helfen, dass sich das Virus in Berlin nicht noch weiter ausbreitet. Sportevents ohne Fans seien ein Mittel, «um nicht dazu beizutragen, dass an der Infektionsschraube weiter nach oben gedreht wird», sagte Kollatz.

Wie die Situation an diesem Sonntag (18.00 Uhr/Sky) für die Begegnung von Hertha gegen den VfL Wolfsburg genau aussieht, ist noch unklar. Am Montag hatte Hertha den Ticketvorverkauf vorübergehend ausgesetzt. Der Hauptstadtclub nannte bei Twitter die «aktuelle Pandemielage» als Grund für die Maßnahme. «Wir stehen im Austausch mit dem Senat und halten euch auf dem Laufenden», hieß es in dem Tweet.

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