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Wieder Brandschläge auf Autos von Wohnungsunternehmen

13.09.2019 - Das Problem der steigenden Mieten hat zu viel Kritik an Wohnungskonzernen geführt. Für extremistische Täter ist das offenbar ein Grund, gewalttätig zu werden.

  • Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin (dpa/bb) - Die Serie von Brandanschlägen auf Autos von Wohnungsunternehmen hält an. In der Nacht zu Freitag zündeten unbekannte Täter erneut ein Auto des Konzerns Deutsche Wohnen an, zwei weitere daneben stehende Wagen wurden durch die Flammen in dem Hinterhof an der Danziger Straße in Prenzlauer Berg beschädigt. Anwohner hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr gerufen, wie die Polizei mitteilte.

In Berlin sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Brandanschläge mutmaßlich von linksextremistischen Tätern auf Autos oder Transporter von Wohnungsunternehmen verübt worden. Besonders die Deutsche Wohnen traf es mehrfach. Im Juni wurde ein auch ein Büro des Immobilienkonzerns beschädigt. Wegen des Wohnungsmangels und steigender Mieten werden auch immer wieder Immobilienfirmen kritisiert.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) erklärte: «Wir müssen über Spekulation, steigende Mieten und Verdrängung reden. Wir müssen dies aber friedlich tun. Gewalt gegen Menschen und Sachen ist absolut inakzeptabel», wie sein Sprecher über Twitter mitteilte.

Weit über 300 Autos wurden in diesem Jahr in Berlin bereits angezündet oder durch Feuer beschädigt. Nur bei einem kleineren Teil geht die Polizei von Linksextremen als Tätern mit politischen Motiven aus. Oft sind auch Pyromanen am Werk oder die Brandstifter wollen sich an jemandem rächen.

Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Polizei bereits Anfang August einen mutmaßlichen Serientäter fasste. Der 30-jährige Mann wird verdächtigt, mindestens 31 Brandstiftungen verübt zu haben. Er war schon früher wegen Brandanschlägen verurteilt worden. Nach Angaben der Polizei soll er keine politischen Motive haben.

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