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Woidke erinnert an Völkermord der Nazis an Sinti und Roma

19.12.2019 - Oranienburg (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine Erinnerungskultur für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma angemahnt. «Über Jahrzehnte wurden die Verbrechen an Sinti und Roma verdrängt oder verharmlost», sagte Woidke am Donnerstag in der Gedenkstätte Sachsenhausen, wie die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mitteilte. Es dürfe nie wieder von Deutschland aus eine Gefahr «für alle vom Naziregime Verfolgten ausgehen».

  • Dietmar Woidke, Ministerpräsident und Vorsitzender der SPD Brandenburg. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dietmar Woidke, Ministerpräsident und Vorsitzender der SPD Brandenburg. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma erinnerte zum 77. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses in der Gedenkstätte an die Opfer. Mit dem Erlass ordnete das Naziregime 1942 die Deportation von Sinti und Roma aus ganz Europa in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an. Hunderttausende Sinti und Roma fielen dem Völkermord zum Opfer.

Zunehmend gewaltbereiter Antisemitismus und Rassismus in Deutschland ziele «auf die Zerstörung unserer Demokratie» ab, betonte der Zentralrats-Vorsitzende Romani Rose. Axel Drecoll, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, forderte, «sich gegen jede Art von Diskriminierung und sprachlicher Diffamierung von Menschen zur Wehr zu setzen».

Die Gedenkstätte Sachsenhausen erinnert an das gleichnamige Konzentrationslager, das von 1936 bis 1945 bestand.

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