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Woidke wirbt für regionale Produkte: «Rieseninteresse»

21.01.2019 - Der Brandenburg-Tag gilt für die Mark als Höhepunkt der Grünen Woche. Regierungschef Woidke macht einen Rundgang durch die Messehalle des Landes und äußert sich zu Agrarthemen. Dabei liegt ihm vor allem eine Botschaft am Herzen. Schließlich greift er noch zum Taktstock.

  • Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident in Brandenburg, redet während einer Pressekonferenz. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident in Brandenburg, redet während einer Pressekonferenz. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat auf der Grünen Woche für Offenheit der Verbraucher zum Kauf regionaler Produkte geworben - auch wenn sie mehr kosten sollten. «Es gibt ein Rieseninteresse des Endverbrauchers, wo die Produkte herkommen», sagte Woidke am Montag der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Brandenburg-Tages auf der Messe. Mit der regionalen Vermarktung ihrer Erzeugnisse machten sich die Landwirte außerdem unabhängig vom Großhandelspreis.

Dies kommt nach Ansicht des Regierungschefs auch dem Wohl der Tiere zugute: «Das hat wieder etwas mit Tierschutz zu tun.» Die Betriebe müssten allerdings einen Preis erlösen, der ihnen mehr Tierschutz ermögliche. Er begrüße es, «wenn beim Verbraucher dafür Verständnis geweckt wird», betonte Woidke. «Das werden wir vom Land weiter unterstützen.»

In Brandenburg sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums fast 39 000 Menschen in 5400 Agrarbetrieben beschäftigt. Sie hätten im Jahr 2016 rund 733 Millionen Euro Bruttowertschöpfung erwirtschaftet. Dies entspreche 1,2 Prozent der gesamten Wirtschaft in Brandenburg - das sei etwa doppelt so viel wie im Bundesdurchschnitt. Rund 11,4 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden dem Öko-Landbau zugerechnet. Damit gehört Brandenburg laut Ministerium zur Spitze im Ländervergleich.

Anlässlich der Eröffnung des Brandenburg-Tages auf der weltgrößten Agrarmesse besuchte Woidke zahlreiche Stände in der Landeshalle. Er probierte viele Häppchen - ob ein Stück Wurst aus Werder, Fisch von der Oder, Gurken aus dem Spreewald und Spritzkuchen aus Eberswalde - und kostete Getränke wie selbstgezapftes Schwarzbier aus Neuzelle. Der SPD-Politiker schüttelte Hände und herzte viele Aussteller. Mit dabei waren einige Hoheiten wie die Brandenburger Erntekönigin Katja Leppin, die Brandenburger Milchkönigin Lina Kersten und die Beelitzer Spargelkönigin Lara Luisa Kramer.

Auf der Bühne der Brandenburg-Halle nahm der Regierungschef auch den Taktstock in die Hand, dirigierte das Landespolizeiorchester beim Spielen der inoffiziellen Brandenburg-Hymne und sang auch gleich noch mit. «Ich trainiere schon seit zwei Wochen», hatte Woidke vorher schmunzelnd bekannt. «Das ist ja nicht nur der Taktstock, das ist vor allen Dingen die Textsicherheit.» Nachdem er kurz darüber ins Stocken geraten war, wie der Text weitergeht, lief beim Dirigieren alles rund. Beim Brandenburg-Tag wurde auch der Staffelstab für das Dorf- und Erntefest am 7. September von Neuzelle (Kreis Oder-Spree) an Passow (Kreis Uckermark) übergeben.

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