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Zingler: Fans sollen Stadion fernbleiben

12.03.2020 - In der Coronavirus-Krise setzt der 1. FC Union Berlin vor dem Geisterspiel gegen Branchenprimus Bayern München klare Prämissen. «Wir im deutschen Fußball und wir als Bundesligist müssen in der Lage sein, das auszuhalten und die Herausforderungen zu meistern», sagte Union-Präsident Dirk Zingler am Donnerstag. Es gebe keine andere Sportart und keine andere Institution, die so viele Mittel zur Verfügung habe, ergänzte der Chef des Berliner Erstliga-Neulings. Wie bei allen anderen Spielen des Wochenende sind bei der Partie Union kontra Bayern keine Zuschauer zugelassen.

  • Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin, spricht zu Journalisten. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union Berlin, spricht zu Journalisten. Foto: Andreas Gora/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Derzeit gehe es nicht darum, über wirtschaftliche Konsequenzen zu sprechen. «Es ist für uns unheimlich bitter, Fußball ohne Zuschauer will keiner - aber auch diese Krise wird vorbeigehen», betonte Zingler. Gerade auf das erste Pflicht-Heimspiel gegen den FC Bayern am Samstag (18.30 Uhr/Sky) hatten alle Fans, Verantwortlichen und Spieler hingefiebert. Zingler appellierte an alle Union-Anhänger, nicht zum Stadion zu kommen und vor den Zäunen zu feiern. «Wir wollen keine chaotischen Zustände rund um das Stadion», erklärte der Vereinspräsident.

Planungen über den 26. Spieltag hinaus gibt es beim 1. FC Union nicht. Zingler verwies auf die Krisensitzung der Deutschen Fußball Liga am kommenden Montag. «Da werden sicherlich unterschiedliche Varianten vorgestellt», sagte Zingler: «Uns vereint alle, dass wir uns Fußball ohne Zuschauer nur sehr schwer vorstellen wollen.» Trainer Fischer ergänzte: «Der Coronavirus hat uns alle erreicht, wirklich alle. Es wurden Dinge unternommen, dass man sich ein bisschen schützen kann. Ich versuche nach wie vor, meine Arbeit zu 100 Prozent zu erfüllen.»

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