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«Keine wilden Sachen gemacht»: Jansen lobt Umbruch beim HSV

07.10.2020 - Marcell Jansen ist mit dem Start seines Hamburger SV in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga sehr zufrieden, will den Einstand aber auch nicht überbewerten. «Wenn man zum Auftakt zwei Spiele gewinnt, ist das ein gutes Zeichen. Aber die Saison ist noch sehr lang und der Favoritenkreis ist deutlich größer: Düsseldorf, Hannover, Kiel, auch Nürnberg und Paderborn werden die oberen Ränge im Visier haben», sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der HSV Fußball AG und Präsident des HSV e.V. in einem Interview der «Bild-Zeitung» (Donnerstag). Sein Verein hatte die Erstliga-Absteiger Düsseldorf (2:1) und Paderborn (4:3) bezwungen, das Aue-Spiel war ausgefallen.

  • HSV-Präsident Marcell Jansen steht vor einer Ziegelwand. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    HSV-Präsident Marcell Jansen steht vor einer Ziegelwand. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Neben der bisherigen Arbeit des neuen Trainers Daniel Thioune lobte der 34 Jahre alte Ex-Profi und -Nationalspieler Sportvorstand Jonas Boldt und Sportchef Michael Mutzel für den Umbruch im Kader nach dem erneut verpassten Aufstieg. «Boldt und Mutzel haben einen guten Job gemacht. Sie haben die Säulen verpflichtet, die man braucht», meinte Jansen, zumal beiden weniger Geld als in den Vorjahren zur Verfügung stand. «Wir haben in Zeiten von Corona keine wilden Sachen gemacht. Einige Transfers waren nur zu realisieren, weil die Spieler zunächst die Situation bei ihrem Ex-Verein geklärt haben. Sonst wären die Sachen für uns nicht machbar gewesen», betonte der Ex-Profi des HSV.

Das gilt vor allem für Torjäger Simon Terodde, der beim Wechsel vom 1. FC Köln zum HSV erhebliche Gehaltseinbußen hingenommen hat. Er kam, um mehr zu spielen und traf schon viermal. «Teroddes Einstellung ist top. Wie er in Paderborn kurz vor dem Abpfiff im Voll-Sprint in den eigenen Strafraum zurückläuft, um dort auszuhelfen, das ist schon vorbildlich.» Auch die anderen Neuen passen, befand Jansen: «Wir haben vernünftige und wirtschaftlich gesunde Transfers gemacht. Und Charaktere dazubekommen, die Bock auf die Aufgabe haben.»

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