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4:2 nach 0:2: Hamburger SV ist Zweitliga-Hinrunden-Meister

23.01.2021 - 0:2 zurückgelegen, 4:2 gewonnen: Der Hamburger SV hat die Hinrunde der 2. Bundesliga mit einem spektakulären Nordduell in Braunschweig beendet. Zum Topspiel in Düsseldorf fährt der Tabellenführer nun mit einem Vorsprung von fünf Punkten.

  • Hamburgs Bakery Jatta und Braunschweigs Lasse Schlüter (l-r.) in Aktion. Foto: Swen Pförtner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hamburgs Bakery Jatta und Braunschweigs Lasse Schlüter (l-r.) in Aktion. Foto: Swen Pförtner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jeden einzelnen Spieler klatschte Trainer Daniel Thioune nach dem Schlusspfiff im Mannschaftskreis ab. Das war der Dank dafür, dass der Hamburger SV mit viel Moral die Hinrunden-Meisterschaft in der 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht hat. Nach einem 0:2-Rückstand gewann der Tabellenführer am Samstag noch mit 4:2 (1:2) beim alten Nordrivalen Eintracht Braunschweig. «Wir freuen uns über den Sieg und über die Comeback-Qualitäten. Das ist nicht so leicht», sagte Trainer Daniel Thioune nach dem Spiel.

Dieser Erfolg war aber nicht nur aufgrund der Aufholjagd ein großer Schritt Richtung Bundesliga-Rückkehr. Der HSV reist nun auch mit einem Vorsprung von fünf Punkten zum Spitzenspiel beim aktuellen Tabellendritten Fortuna Düsseldorf am Dienstagabend (20.30 Uhr/Sky).

Nach Gegentoren durch Felix Kroos (9. Minute) und Marcel Bär (42.) brachte David Kinsombi den HSV noch vor der Pause wieder heran (45.+2). Torjäger Simon Terodde (51.), Aaron Hunt (59.) und erneut Kinsombi (65.) nutzten kurz nach dem Wechsel gleich drei schwere Fehler in der Braunschweiger Hintermannschaft. Eine Halbzeit lang hatte sich der Aufsteiger mit konsequenter Abwehrarbeit gegen die drückende Hamburger Überlegenheit gewehrt. Danach brach beim Tabellen-16. in weniger als 15 Minuten alles zusammen.

«Der Schlüssel für uns war, dass wir nach 35 Minuten taktisch umgestellt haben», sagte Thioune. «Der Anschlusstreffer vor der Pause war für uns immens wichtig, um im Spiel zu bleiben und ins Spiel zu kommen. Wie wir es final zu Ende gespielt haben, war sehr gut. Ich muss auch meinen Einwechselspielern ein Kompliment machen.»

Trotz der exzellenten Ausgangsposition nach mittlerweile sechs Siegen in den vergangenen sieben Spielen warnte HSV-Kapitän Tim Leibold in einem Sky-Interview: «Es war heute nicht alles Gold, was glänzt.» Auch in den beiden vergangenen Jahren stand sein Team nach der Hinrunde auf einem direkten Aufstiegsplatz, in der Saison 2018/19 sogar ebenfalls als Tabellenerster. In beiden Jahren verspielte der frühere Bundesliga-Dino sein Ziel noch in der Rückrunde. Die erste Halbzeit in Braunschweig und die Unruhe im Präsidium des Vereins zeigen, dass diese Gefahr auch diesmal noch nicht gebannt ist.

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