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Abiturprüfungen in Hamburg beginnen

21.04.2020 - Coronabedingt mit einigen Tagen Verspätung starten Hamburgs angehende Abiturienten in ihre schriftlichen Prüfungen. Den Anfang machen sie im Fach PGW (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft). Der Ansturm auf die nun wieder geöffneten Geschäfte hielt sich unterdessen in Grenzen.

  • Tische stehen mit Sicherheitsabstand zueinander in einem Klassenraum im Gymnasium Eppendorf. Foto: Daniel Reinhardt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tische stehen mit Sicherheitsabstand zueinander in einem Klassenraum im Gymnasium Eppendorf. Foto: Daniel Reinhardt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Unter strengen Hygieneregeln beginnen heute an Hamburgs Gymnasien und Stadtteilschulen die schriftlichen Abiturprüfungen. Am ersten Tag werden rund 2300 Schülerinnen und Schüler ihre Klausuren im Fach PGW (Politik, Gesellschaft, Wirtschaft) schreiben. Am Mittwoch geht es weiter mit Geschichte und dann folgen die verschiedenen Fächer bis zum geplanten Abschluss der Abiturprüfungen am 6. Mai. Insgesamt gibt es in Hamburg nach Angaben der Schulbehörde rund 9800 Abitur-Prüflinge. Wegen der Corona-Krise war der ursprünglich am 16. April geplante Beginn der Prüfungen verschoben worden.

Während der Prüfung dürfen in einem normalen Klassenraum höchstens zehn Schülerinnen und Schüler die Klausuren bearbeiten. Schüler mit Vorerkrankungen schreiben die Klausuren auf Antrag in einem eigenen Raum. Mutmaßlich infizierte Schüler dürfen nicht teilnehmen, auch wenn sie keine Covid-19-Symptome zeigen. Auch Lehrkräfte, die zu den Risikogruppen gehören und zum Beispiel Diabetiker oder älter als 60 Jahre sind, sollen nach Möglichkeit nicht eingesetzt werden.

Bereits am Montag sind coronabedingt mit fast dreiwöchiger Verspätung Tausende Studierende ins Sommersemester gestartet. 80 bis 90 Prozent der an der Universität angesetzten rund 5000 Lehrveranstaltungen in mehr als 170 Studiengängen werden digital gehalten, erstmals in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Hochschule. Die Universität gehört mit etwa 42 000 Studierenden und gut 12 000 Beschäftigten, darunter rund 700 Professoren, zu den größten Hochschulen Deutschlands. Seit 2019 darf sie sich Exzellenzuniversität nennen.

Ebenfalls am Montag durften nach wochenlanger Zwangsschließung wieder viele Einzelhandelsgeschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern öffnen. Ebenso durften Fahrradläden, Buchhandlungen und Autohäuser öffnen, für die keine Flächenregelung gilt. Die Innenstadt zeigte sich deshalb zwar etwas belebter als in den vergangenen Wochen, doch konnte von einem Kundenansturm keine Rede sein.

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Hamburger stieg unterdessen seit Sonntag um 21 auf 4368. Die Zahl der Menschen, die am Coronavirus gestorben sind, hat sich um drei auf 82 erhöht, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Das Robert Koch-Institut (RKI) mit anderer Zählweise meldet für Hamburg 91 Corona-Tote.

Laut RKI können rund 2600 positiv getestete Hamburger inzwischen als genesen betrachtet werden. Nach Behördenangaben sind derzeit 220 Menschen in Hamburg wegen des neuartigen Coronavirus in stationärer Behandlung, 12 weniger als am Vortag. Davon werden auf Intensivstationen 75 versorgt, einer weniger als am Vortag.

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