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An Hamburger 317 Millionen Euro Corona-Bundesmittel gezahlt

02.09.2020 - Kleine Unternehmen und Selbstständige haben bis Ende Juli in Hamburg rund 317 Millionen Euro allein aus Bundesmitteln erhalten. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der dem Haushaltsausschuss des Bundestages übermittelt wurde. Demnach wurden insgesamt Corona-Soforthilfen des Bundes in Höhe von 13,4 Milliarden Euro über die Länder an rund 1,75 Millionen Empfänger ausgezahlt.

  • Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der größte Anteil, rund 3,77 Milliarden Euro, ging an kleine Firmen und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen. Noch nicht ausgezahlt waren zum Stand 31. Juli knapp 1,2 Milliarden Euro der vom Bund an die Länder zugewiesenen Hilfen. Auf Hamburg entfallen davon gut 25 Millionen Euro. Die Hansestadt hat die Bundesmittel mit einem eigenen Corona-Hilfsprogramm ergänzt, über das fast 213 Millionen Euro an den gleichen Empfängerkreis geflossen sind. Damit erhielten Hamburger Unternehmen und Selbstständige insgesamt rund 530 Millionen Euro Corona-Soforthilfen.

Die Betroffenen konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15 000 Euro von Anfang April bis Ende Mai beantragen. Finanziert werden sollten damit laut Regierung «laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen». Die Soforthilfe war dazu gedacht, in der Corona-Krise die wirtschaftliche Existenz der Firmen und Selbstständigen zu sichern und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Personalkosten und private Lebenshaltungskosten durften mit dem Geld nicht gedeckt werden.

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