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Apothekerin: «Wir gehören längst nicht zum alten Eisen»

06.04.2020 - Mit der Verbreitung des Corona-Virus wächst auch die Unsicherheit in der deutschen Bevölkerung. Auf der Suche nach Antworten zieht es die Menschen verstärkt auch in lokale Apotheken. «Die aktuelle Lage unterstreicht die Wichtigkeit der Präsenzapotheken für die Gesundheitsversorgung» sagt Doris Lüdke, Inhaberin der ältesten Apotheke Hamburgs. Auch in der Krise versorgt sie zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen trotz Lieferengpässen und steigenden Sicherheitsauflagen weiterhin ihre Kunden.

  • Doris Lüdke, Apothekerin, steht in der Oberdörffers Apotheke in der Hoheluftchaussee. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Doris Lüdke, Apothekerin, steht in der Oberdörffers Apotheke in der Hoheluftchaussee. Foto: Georg Wendt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor nicht allzu langer Zeit hätten die Politiker die Apotheken noch als die «ewig Gestrigen» bezeichnet, weil sie nicht digital genug seien und so kaum mit den boomenden Internet-Pharmazien mithalten könnten. «Man hat völlig ignoriert, dass die Leute nicht nur für Medikamente zu uns kommen, sondern eben auch, weil sie Rat und Verständnis suchen», so Lüdke. Das würde man jetzt besonders merken, wo Apotheker mit den Sorgen und Ängsten der Menschen konfrontiert werden. «Wir gehören längst nicht zum alten Eisen. Wir arbeiten im Hier und Jetzt - und nutzen alle Möglichkeiten!», so die 58-Jährige.

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