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Auf Bahnstrecke nach Sylt: Trassen sollen im System bleiben

09.12.2019 - Kiel (dpa/lno) - Die Autozugbetreiber Syltshuttle und RDC wollen nach Angaben von Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) zur Stabilisierung der Systems nicht weniger Autozüge nach Sylt fahren lassen. Dies ist ein Ergebnis eines Gesprächs des Ministers unter anderem mit Vertretern der Bundesnetzagentur, der Fernverkehre und DB Regio sowie der beiden Autozugbetreiber. Das Treffen am Montag hatte Buchholz Ende Oktober auf dem mittlerweile dritten Marschbahngipfel in Niebüll zu den Problemen auf der von vielen Tausend Pendlern genutzten Strecke angeregt. Die Idee: Durch das Herausnehmen einer Trasse, sollte mehr Stabilität auf der Strecke erreicht werden.

  • Bernd Buchholz (FDP) steht auf einem Podium. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bernd Buchholz (FDP) steht auf einem Podium. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Positive sei gewesen, dass alle Beteiligten bereit waren, sich an einen Tisch zu setzen, sagte der Minister der Deutschen Presse-Agentur nach Ende des Gesprächs. «Das Ernüchternde ist, dass keiner der Autozugbetreiber bereit ist, in den Hochsommerzeiten, in den Peakzeiten, irgendeine Trasse grundsätzlich in Frage zu stellen und mit dem Herausnehmen von bestimmten Zügen zur Stabilität beizutragen.»

Aber auch wenn grundsätzlich keine Trasse aus dem System genommen werden soll, wollen die Beteiligten weiter überlegen, wie man schneller als bisher bei Verspätungen wieder zur Stabilität auf der Strecke kommt. Buchholz sagte, wenn beispielsweise ein Autozug eine Viertelstunde verspätet sei, könnte man überlegen, ihn nicht mehr fahren zu lassen, sondern ihn auf die nächste feste Trasse eine halbe Stunde später zu setzen, um ein Stückchen Erholung in die Strecke zu bringen. «Darüber wird eine Arbeitsgruppe jetzt tagen.» Erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollen bis Ende des ersten Quartals 2020 vorliegen.

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