Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Autonomes Fahren auf Teststrecke macht gute Fortschritte

17.09.2019 - Hamburg (dpa/lno) - Die Versuche auf der Hamburger Teststrecke für autonom fahrende Autos sind nach Angaben der Verantwortlichen bislang erfolgreich verlaufen und auf einem guten Weg. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Testfahrten, aber wir sind noch nicht am Ziel», sagte Axel Heinrich, Innovationschef bei Volkswagen, am Dienstag bei einem Besuch von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf der Teststrecke. Scheuer drehte mit dem Hamburger Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) eine Runde in einem autonom fahrenden Golf. «Hamburg entwickelt sich zu einem echten Hotspot für die Digitalisierung der Verkehrssysteme», sagte der Minister. «Die Erkenntnisse, die hier gewonnen werden, sind eine wichtige Grundlage für verkehrspolitische Entscheidungen.

  • Andreas Scheuer (CSU), Bundesverkehrsminister. Foto: Axel Heimken © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Andreas Scheuer (CSU), Bundesverkehrsminister. Foto: Axel Heimken © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die eingesetzten Elektro-Golf verfügen über elf Laser-Scanner, sieben Radare und 14 Kameras und verarbeiten bis zu fünf Gigabyte Daten in der Minute. Im Kofferraum steckt die Rechenleistung von fünf Laptops. «Unter allen Umständen hat sich das Fahrzeug bisher regelkonform verhalten», sagte Heinrich. Besonders knifflig wird es, wenn sich andere Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln halten. Bislang sitzt während der Testfahrten auf der neun Kilometer langen Strecke in der Hamburger Innenstadt noch ein Fahrer mit im Auto.

Bis zum Ende des kommenden Jahres sollen 37 Ampeln und eine Brücke elektronisch so aufgerüstet werden, dass sie Informationen per WLAN an Fahrzeuge übermitteln können. Bislang sind es zehn Ampeln. Dabei geht es nicht allein um autonom fahrende Autos, sondern auch um mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. So hat NXP Semiconductors, einer der Technik-Zulieferer, ein Elektro-Lastenrad entwickelt, das mit den Ampeln kommuniziert und sich an die Ampelphasen anpasst. Im nächsten Schritt sollen die Räder auch auf Displays neuer Autos sichtbar sein.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren