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BHV1 bei Dithmarscher Rindermäster nachgewiesen

03.04.2019 - Kiel (dpa/lno) - Auf einem Bauernhof in Dithmarschen hat das Landeslabor Infektionen mit dem Bovines Herpes Virus 1 (BHV1) nachgewiesen. Bei einer Stichprobenuntersuchung auf dem Betrieb mit rund 500 Mastrindern wurden bei 56 untersuchten Tieren Antikörper gegen das BHV1-Virus gefunden. Diese Tiere tragen das Virus in sich, ohne selbst erkrankt zu sein, wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. Sie müssen daher so schnell wie möglich geschlachtet werden.

  • Fleckviehrinder stehen auf einer Weide. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fleckviehrinder stehen auf einer Weide. Foto: Jens Büttner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

BHV1 ist den Angaben zufolge auf Menschen nicht übertragbar und daher ungefährlich. Das Fleisch dieser Tiere, die nicht klinisch erkrankt sind, könne nach Aussage des Berliner Verbraucherschutz-Ministeriums bedenkenlos verzehrt werden.

Die Infektion mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 zählt zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen in Deutschland. Das Virus verursacht bei Rindern unter anderem eine Nasen- und Luftröhrenentzündung, die so genannte infektiöse bovine Rhinotracheitis (IBR). Für Deutschland gilt seit Juni 2017 der offizielle Status der BHV1- Freiheit. Dieser Freiheitsstatus ist durch vereinzelte Nachweise in Deutschland nicht gefährdet. Es treten auch in anderen Bundesländern vereinzelt Fälle auf, in Schleswig-Holstein liegen die letzten Nachweise über ein Jahr zurück.

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