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Behörde: Corona-Tests am Flughafen problemlos angelaufen

08.08.2020 - Die Einführung der verpflichtenden Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten ist nach Einschätzung der zuständigen Sozialbehörde am Samstag am Hamburger Flughafen problemlos verlaufen. Fluggäste, die aus Urlaubsländern mit hohen Infektionszahlen nach Deutschland zurückkehrten, hätten selbst in Spitzenzeiten nicht länger als 30 Minuten auf den Abstrich warten müssen, sagte ein Behördensprecher. Allerdings hätten nicht alle Reisenden den für sie kostenlosen Service noch am Flughafen auch genutzt. Der parallel zur Quarantäne vorgeschriebene Test könne auch zuvor schon am Urlaubs- oder danach am jeweiligen Heimatort vorgenommen werden.

  • Am Hamburger Flughafens verweist ein Schild auf das Corona-Testzentrum. Foto: Axel Heimken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Am Hamburger Flughafens verweist ein Schild auf das Corona-Testzentrum. Foto: Axel Heimken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Hansestadt habe das Testzentrum am Flughafen auf eigene Kosten errichten lassen und das DRK mit der Abnahme der Proben aus Rachen oder Nase beauftragt, hieß es. Die Kosten für den Pflichttest selbst trägt der Bund. Weiterhin gelte: Wer von Reisen in Risikoländer zurückkehre, müsse sich verpflichtend 14 Tage in Quarantäne begeben und sich beim Gesundheitsamt melden, betonte die Sozialbehörde. Die Quarantäne entfalle nur bei einem anerkannten negativen Testergebnis.

Nach Angaben der Sozialbehörde können am Hamburger Flughafen täglich bis zu 2000 Tests vorgenommen werden. Dies entspreche in etwa der Zahl der dort ankommenden Passagiere aus Risikoregionen. Maßgebend für die Einstufung als Risikogebiet ist die zum Zeitpunkt der Einreise gültige Definition gemäß Veröffentlichung durch das Robert Koch-Institut (RKI).

In der ersten Woche seit Öffnung des Testzentrums am Hamburger Flughafen Anfang August haben sich den Angaben zufolge mehr als 5300 Personen freiwillig testen lassen. Die Quote der positiven Befunde habe bis zum Donnerstagabend unter einem Prozent gelegen. Von den bislang vorliegenden 40 positiven Befunden seien mehrere Familien betroffen, bei denen jeweils alle Angehörigen positiv getestet wurden.

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