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Bischöfin Fehrs ruft zu mehr Dialogbereitschaft auf

11.12.2019 - Kinder sollten Toleranz und Dialog schon in der Schule lernen. Davon ist Bischöfin Fehrs überzeugt. So erlebten sie Religion nicht als etwas Trennendes, sondern als etwas, über das man diskutieren kann.

  • Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, spricht. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, spricht. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Auf dem Adventsempfang der Nordkirche in Hamburg hat Bischöfin Kirsten Fehrs betont, wie wichtig Dialog und Begegnung mit Menschen anderer Religionsgemeinschaften für einen Weg des Friedens sind. «Das bedeutet heute auch in Deutschland und in unserer Stadt ein Eintreten gegen Gewalt, gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus», sagte die Bischöfin am Mittwoch laut ihrem vorab verbreiteten Redemanuskript. Vor mehreren hundert geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur berichtete die Bischöfin von der gemeinsamen Pilgerreise des Interreligiösen Forums Hamburg in der vergangenen Woche nach Jerusalem.

Die Bischöfin betonte die Bedeutung der Staatsverträge, die die Stadt Hamburg mit Religionsgemeinschaften geschlossen hat. «Ich bin fest davon überzeugt, dass den Ländern und Gesellschaften die Zukunft gehört, denen es am besten gelingt, sich mit der Vielfalt zu befreunden», sagte die Bischöfin. In Hamburg hätten sie schon einiges erreicht, nicht zuletzt durch die Staatsverträge mit Kirchen, Jüdischer Gemeinde, muslimischen Verbänden und alevitischer Gemeinde. Diese Verträge hätten sich bewährt, sie sollten daher unbedingt erhalten und konstruktiv weiterentwickelt werden.

Eine frühe Förderung der Dialogbereitschaft sei auch über Bildung möglich. «Toleranz und Dialog sind Grundwerte unserer Gesellschaft und damit Querschnittsthemen in der gesamten Schulzeit.» Sie sei daher froh, dass es gelungen ist, in Hamburg den interreligiösen Religionsunterricht gemeinsam mit der Schulbehörde weiterzuentwickeln. «Der Dialog der Religionen muss schon in der Schule eingeübt werden. So erleben die Kinder Religion nicht als etwas Trennendes, sondern als etwas, über das man miteinander diskutieren kann.»

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